Fußball

Drittligist baut Vereinsführung um Metzelder kehrt nach Münster zurück

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Christoph Metzelder, ehemaliger Nationalspieler und langjähriger Bundesligastar

(Foto: picture alliance / dpa)

Sieben Punkte aus zehn Spielen: Das bedeutet den vorletzten Tabellenplatz für Preußen Münster in der 3. Liga. Nun zieht der Verein die Reißleine, eine neue Führung soll die Wende bringen - ein "verlorener Sohn" mittendrin.

Fußball-Drittligist Preußen Münster hat auf die Talfahrt reagiert und die komplette Vereinsspitze ausgetauscht. Präsident Georg Krimphove und der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Bäumer traten mit sofortiger Wirkung zurück. Neuer Präsident ist Christoph Strässer. Auch der ehemalige Nationalspieler Christoph Metzelder übernimmt eine Funktion. Dies gab der kriselnde Klub bekannt.

"Nach den Entwicklungen der vergangenen Woche wollen wir den Weg zügig für einen personellen Neuanfang und den Fortgang des Vereins freimachen", heißt es in einem gemeinsamen Statement von Krimphove und Bäumer. "Wir halten es für angebracht und vernünftig, die wichtige Entscheidung der Trainerfrage dem neuen Team zu überlassen."

Abstiegsgefahr

Metzelder, der 1999 seine Profikarriere in Münster begann, wird Teil des Aufsichtsrats sein. Neben Strässer sitzt auch Walther Seinsch, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Bundesligisten FC Augsburg, im Vorstand. Der 74-Jährige wird für den sportlichen Bereich zuständig sein.

Die Preußen belegen in der 3. Liga nach nur zwei Siegen aus zehn Spielen den vorletzten Tabellenplatz. In der vergangenen Woche hatte sich der Klub zudem von Cheftrainer Horst Steffen getrennt.

Quelle: ntv.de, bad/sid