Fußball

Auch Mbappé positiv getestet Paris St. Germain wird zum Corona-Hotspot

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Neymar und Kylian Mbappé sind beide positiv auf Corona getestet worden.

(Foto: REUTERS)

Nun erwischt es auch Kylian Mbappé. Als siebter Fußballer von Champions-League-Finalist Paris St. Germain wird der Weltmeister positiv auf das Coronavirus getestet. Er weilt derzeit beim Nationalteam - für das er zunächst aber nicht spielen können wird.

Frankreichs Fußball-Nationalspieler Kylian Mbappé hat sich nach Angaben des französischen Verbands mit dem Coronavirus infiziert und fehlt der Nationalmannschaft im Nations-League-Spiel gegen Kroatien am Dienstag. Wie zuvor schon bei einigen anderen Profis machte der Verband das Testergebnis öffentlich und nannte auch den Namen des Angreifers von Paris Saint-Germain. Am Samstag hatte Mbappé beim 1:0-Sieg der Franzosen in Schweden noch den Siegtreffer erzielt.

Vor dem 21 Jahre alte Starstürmer waren bereits sechs Spieler des Champions-League-Finalisten positiv getestet worden. Einige von ihnen waren nach dem knapp verlorenen Königsklassen-Endspiel gegen den FC Bayern (0:1) für einen Kurzurlaub auf die spanische Urlaubsinsel Ibiza geflogen und hatten sich dort offenbar angesteckt, darunter nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP Neymar, Angel Di Maria und Leandro Paredes. Bei den weiteren Profis soll es sich laut" L'Equipe" um den Verteidiger Marquinhos, um den Stürmer Mauro Icardi und um Torhüter Keylor Navas handeln.

Sportdirektor Leonardo hatte seine Spieler zuletzt gegen aufkommende Kritik verteidigt. "Alle Fußballer waren auf Ibiza. Jedes Team hat positive Fälle, aber es ist ein Skandal, wenn es Paris passiert", sagte er dem französischen Sender Canal+. "Das sind Spieler, die mit ihren Frauen und Kindern dort waren", so Leonardo weiter. Er bestätigte auch, dass alle sechs - Mbappé war da noch nicht bekannt - Coach Thomas Tuchel im ersten Ligaspiel am Donnerstag bei RC Lens (21 Uhr) fehlen werden. Er gehe aber davon aus, dass einige bereits am kommenden  Sonntag gegen Olympique Marseille wieder dabei sein werden.

Quelle: ntv.de, tno/dpa/sid