Fußball

Vize-Weltmeister muss zittern Polen löst EM-Ticket

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Robert Lewandowski fährt mit seinen Polen zur Fußball-Europameisterschaft.

(Foto: REUTERS)

Das Teilnehmerfeld für die Fußball-Europameisterschaft im kommenden Jahr nimmt immer mehr Form an: Nach Belgien und Italien sichern sich zwei weitere Teams ihre Teilnahmen. Ein Favorit muss dagegen bangen.

Die Nationalmannschaft Polens hat sich für die Endrunde zur Fußball-EM 2020 qualifiziert. Nach dem 2:0 (0:0) über Nordmazedonien ist die polnische Auswahl das vierte Team nach Belgien und Russland (Gruppe I) sowie Italien (Gruppe J), das den Sprung zur EM vorzeitig geschafft hat.

Die Polen taten sich in einer hart geführten Partie in Warschau lange Zeit schwer. Die Führung erzielte der gerade eine Minute zuvor eingewechselte Przemyslaw Frankowski (74.) - der bisherige Teamkollege des zurückgetretenen Bastian Schweinsteiger bei Chicago Fire. Die Vorlage leistete Bayern-Torjäger Robert Lewandowski, der aber im gesamten Spiel von der gegnerischen Abwehr hart attackiert wurde und nicht wie gewohnt zum Zuge kam. Für die Entscheidung sorgte Torjäger Arkadiusz Milik vom SSC Neapel in der 80. Minute.

Österreich und Kroatien hoffen

Gut im Rennen um die EM-Tickets liegt hinter den Polen (19 Punkte) als Zweiter der Gruppe G auch Österreich (16), das sich dank des Kopfballtreffers des Hoffenheimers Stefan Posch in Ljubljana mit 1:0 (1:0) gegen Slowenien behauptete.

Zuvor hatte sich Russland dank eines überzeugenden 5:0 (2:0)-Erfolges auf Zypern für die EM qualifiziert. Die Russen rangieren nach dem siebten Sieg im achten Spiel mit 21 Punkten auf Platz zwei der Gruppe I hinter Belgien (24) und können nicht mehr verdrängt werden. Für den letztjährigen WM-Gastgeber traf am Sonntag in Nikosia Denis Tscheryschew vom FC Valencia zweimal (9./90.+2). Die weiteren Treffer erzielten Magomed Osdojew (22.), Artjom Dziuba (79.) und Alexander Golowin (89.).

Vizeweltmeister Kroatien muss hingegen weiter warten. In Cardiff reichte es für den Tabellenführer der Gruppe E nur zu einem 1:1 (1:1). Hinter dem Spitzenreiter (14 Punkte) haben auch Ungarn (12/1:0 gegen Aserbaidschan) und die Slowakei (10) noch Chancen auf das EM-Ticket.

Quelle: n-tv.de, bad/dpa

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