Fußball

Krösche löst Vertrag auf RB Leipzig muss neuen Sportdirektor suchen

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Markus Krösche verlässt Leipzig.

(Foto: Pool via REUTERS)

RB Leipzig steht vor einem großen Umbruch: Julian Nagelsmann steht vor der Nachfolge von Hansi Flick als Trainer beim FC Bayern. Und jetzt verlässt auch noch Sportdirektor Markus Krösche den Fußball-Bundesligisten. Der Vertrag wird zum Saisonende aufgelöst.

Sportdirektor Markus Krösche und Fußball-Bundesligist RB Leipzig gehen getrennte Wege. Nach "intensiven Gesprächen bezüglich einer gemeinsamen Zukunft" seien der Klub und Krösche "beidseitig zur Erkenntnis gekommen", die Zusammenarbeit zu beenden und den bis 2022 laufenden Vertrag zum Saisonende aufzulösen. Zu Auflösungs-Bedingungen und weiteren Details wurde von beiden Seiten Stillschweigen vereinbart.

"Es waren jederzeit sehr gute und saubere Gespräche mit Markus Krösche. Nach zwei Jahren der konstruktiven Zusammenarbeit sind wir nun gemeinsam zum Ergebnis gekommen, dass eine Auflösung des Vertrages die richtige Lösung für beide Seiten ist", sagte Geschäftsführer Oliver Mintzlaff. "Selbstverständlich sind wir auf diese Situation vorbereitet und werden auch in der kommenden Saison das Ziel Champions-League-Qualifikation mit einem schlagkräftigen Kader angehen", so Mintzlaff weiter. Krösches Aufgaben übernehmen bis zum Saisonende Christopher Vivell (Technischer Direktor) und Florian Scholz (Kaufmännischer Leiter).

Ex-Profi Krösche war 2019 aus Paderborn als Nachfolger von Ralf Rangnick nach Leipzig gewechselt. Der 40-jährige Krösche war immer wieder auch als Kandidat für den Managerposten bei Ligakonkurrenten im Gespräch, zuerst beim FC Schalke 04 und jetzt bei Eintracht Frankfurt. Bei Letzterem ist der Posten vakant, da Fredi Bobic nach Berlin zu Hertha BSC wechselt.

RB Leipzig steht somit womöglich vor einem großen Umbruch. Auch Trainer Julian Nagelsmann, mit dem Krösche in den letzten beiden Jahren eng zusammenarbeitete, könnte den Klub verlassen. Laut Medienberichten soll Bayern München bei RB Leipzig wegen einer Verpflichtung von Nagelsmann angefragt haben. Nagelsmann seinerseits hat laut "Kicker" um seine Vertragsauflösung gebeten. Im Raum steht eine Ablösesumme im "deutlichen zweistelligen Millionenbereich", die Rede ist von 25 bis 30 Millionen Euro.

Quelle: ntv.de, ara/dpa

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