Fußball

Krösche übernimmt bei RB Leipzig Rangnick wird Fußballchef von Red Bull

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Ralf Rangnick bleibt RB Leipzig als Berater erhalten.

(Foto: imago images / opokupix)

Ralf Rangnick verlässt RB Leipzig. Der 60-Jährige, der beim Fußball-Bundesligisten zuletzt als Trainer und Sportdirektor tätig war, wird neuer Fußballchef der Red-Bull-Standorte in New York und im brasilianischen Bragantino. Den Leipzigern bleibt er aber dennoch erhalten.

Der bisherige Trainer und Sportdirektor von RB Leipzig, Ralf Rangnick, wird in Zukunft nicht mehr beim Fußball-Bundesligisten, sondern bei Red Bull beschäftigt sein. Der 60-Jährige soll als "Head of Sport und Development Soccer" in einer übergreifenden Rolle im Fußball-Netzwerk des Getränkekonzerns die Standorte in Leipzig, Brasilien und den USA betreuen. Die Ableger-Vereine Red Bull New York und CA Bragantino sollen für die Ausbildung und Rekrutierung talentierter Nachwuchsspieler genutzt werden. Bei RB wird er nur noch in beratender Funktion tätig sein.

"Das ist eine extrem reizvolle und fordernde Aufgabe für mich", sagte Rangnick, der künftig beim Red-Bull-Konzern angestellt sein wird, bei einer außerplanmäßigen Pressekonferenz. RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff ergänzte: "Ich sehe es mehr mit einem weinenden Auge, denn ich hätte Ralf gerne dauerhaft in Leipzig gesehen. Aber durch die enge Kooperation mit den anderen Standorten gibt es auch einen Mehrwert für RB Leipzig." Als Rangnicks Chefcoach-Nachfolger steht Julian Nagelsmann, der von der TSG Hoffenheim kommt, schon länger fest.

Neuer Sportdirektor in Leipzig wird der Paderborner Markus Krösche, wie Mintzlaff bestätigte. Der 38-Jährige erhält bei den Sachsen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022. Er soll den Klub rund 700.000 Euro Ablöse kosten. Außerdem wurde eine Kooperation zwischen beiden Vereinen vereinbart. Im Rahmen dessen sei es denkbar, dass Spieler in Zukunft erst nach Paderborn ausgeliehen werden, bevor man sie nach Leipzig holt, erklärte Mintzlaff. Eine Zusammenarbeit mit Aufsteiger Paderborn mache auch deshalb Sinn, weil Krösche den Klub gut kenne. Die Kooperation beziehe sich unter anderem auch auf einen Austausch im Scouting-Bereich. Die Paderborner erklärten, die langfristige Zusammenarbeit habe das Ziel, sich zu unterstützen und das jeweils vorhandene sportliche Potenzial bestmöglich auszunutzen.

Quelle: n-tv.de, tno/dpa/sid