Fußball

"Kein solches Ende verdient" Real Madrid trauert um Lorenzo Sanz

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Lorenzo Sanz im Jahr 2016.

(Foto: imago/Cordon Press/Miguelez Sports)

Der Alt-Präsident von Real Madrid, Lorenzo Sanz, ist tot. Der gesundheitlich angeschlagene 76-Jährige hatte sich mit dem Coronavirus infiziert. Er war fünf Jahre lang Chef der Königlichen.

Lorenzo Sanz, der frühere Präsident des spanischen Fußball-Rekordmeisters Real Madrid, ist an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Das teilte sein Sohn Lorenzo Sanz Jr. am Samstagabend in einem Kommuniqué mit. Der 76-jährige Sanz habe neben der Infektion mit dem neuen Virus auch eine Nierenerkrankung gehabt, gaben die behandelnden Ärzte auf Anfrage bekannt. Zur Todesursache wurde zunächst aber nichts mitgeteilt.

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Sanz war vor einigen Tagen positiv auf das neue Virus Sars-CoV-2 getestet worden und lag seit Dienstag auf der Intensivstation des Madrider Krankenhauses Hospital Jiménez Díaz. Die spanische Profiliga sprach den Hinterbliebenen ihr Beileid aus. "Mein Vater ist jetzt vor Kurzem gestorben. Er hat ein solches Ende nicht verdient", schrieb der älteste Sohn von Sanz in seiner Mitteilung an die Medien.

"Eine der besten, mutigsten und fleißigsten Personen, die ich in meinem Leben gesehen habe, geht von uns. Seine Familie und Real Madrid waren sein Leben", fügte er an. Sanz, gebürtiger Madrilene, kam im Bau- und Immobiliengewerbe zu Vermögen. Zwischen 1995 und 2000 war er Chef der Königlichen. In dieser Zeit errang Real neben anderen Erfolgen zwei Mal die Champions League (1998 und 2000) und auch einen Ligatitel (1997).

Quelle: ntv.de, ino/dpa