Fußball

Dnjepr sensationell im EL-Finale Sevilla blamiert Gomez-Klub Florenz

3pfy5147.jpg78187130813769932.jpg

Bedröppelt: Neapels Stars Marek Hamsik und Gonzalo Higuain nach dem Rückstand im Halbfinal-Rückspiel der Europa League bei Dnjepr Dnjepropetrowsk.

(Foto: dpa)

Italiens internationale Fußball-Auferstehung findet in der Europa League ein jähes Ende: Der SSC Neapel scheitert im Halbfinale am ukrainischen Außenseiter Dnjepr Dnjepropetrowsk. Der AC Florenz wird vom FC Sevilla deklassiert - auch ohne Sündenbock Mario Gomez.

Auch ohne "Sündenbock" Mario Gomez ist der AC Florenz im Europa-League-Halbfinale krachend gescheitert. Im Rückspiel gegen Titelverteidiger FC Sevilla kassierte die Fiorentina eine 0:2 (0:2)-Niederlage und verpasste den Einzug ins Endspiel in Warschau. Schon das erste Duell in der Vorwoche hatten die Italiener deutlich mit 0:3 verloren.

Im Finale am 27. Mai trifft Sevilla als Favorit auf Dnjepr Dnjepropetrowsk und darf vom zweiten Europapokal-Triumph nacheinander träumen. Die Ukrainer schalteten nach einem 1:1 im Hinspiel durch ein 1:0 (0:0) gegen den SSC Neapel die zweite italienische Mannschaft aus und zogen erstmals in ein europäisches Endspiel ein.

3pfy4735.jpg3033507536218643852.jpg

Nicht einmal per Elfmeter konnte der AC Florenz gegen den FC Sevilla einen Treffer erzielen.

(Foto: dpa)

Carlos Bacca (22.) und Daniel Carrico (27.) sorgten mit ihrem Doppelschlag in Florenz vorzeitig für die Entscheidung. Symbolisch für den glücklosen Auftritt war der kläglich vergebene Elfmeter von Josip Ilicic, der den Ball in der 67. Minute mehrere Meter über das Tor schoss - die Fans reagierten mit höhnischem Applaus.

Den nach dem Hinspiel stark kritisierten Gomez traf an der erneuten Pleite keine Schuld. Wie bereits am vergangenen Wochenende in der Liga verzichtete Trainer Vincenzo Montella auf einen Einsatz des 29-Jährigen und ließ ihn trotz des Rückstandes 90 Minuten auf der Bank schmoren.

Selesnew schockt Neapel erneut

3pfy3939.jpg2346661704484173897.jpg

In Kiew wurde Jewhen Selesnew zum Matchwinner für Dnjepr Dnjepropetrowsk gegen die favorisierten Neapolitaner.

(Foto: dpa)

In Kiew avancierte Jewhen Selesnew für Dnjepropetrowsk zum umjubelten Matchwinner. Der 29 Jahre alte Nationalspieler belohnte mit seinem Treffer (58.) eine kämpferisch starke Leistung der Gastgeber. Bei Neapel scheiterte Angreifer Gonzalo Higuain in der ersten Halbzeit gleich zweimal aus aussichtsreicher Position, insgesamt vergab der Argentinier in beiden Halbfinalpartien sechs Großchancen.

Auch nach der Pause fehlte Neapel die Präzision im Abschluss. Das bestrafte Selesnew im Dauerregen von Kiew. Im Viertelfinale hatte Neapel den VfL Wolfsburg als letzten Bundesligisten aus dem Wettbewerb geworfen.

Quelle: ntv.de, cwo/sid

ntv.de Dienste
Software
ntv Tipp
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.