Fußball

Nürnberg wirft Ingolstadt raus Später Dovedan verhindert frühen Knockout

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(Foto: imago images / Jan Huebner)

Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg zieht dank eines späten Treffers von Nikola Dovedan in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Sowohl die Nürnberger als auch Gegner FC Ingolstadt hadern in der ersten Halbzeit mehrfach mit den Entscheidungen des Schiedsrichters.

Nikola Dovedan hat dem 1. FC Nürnberg einen hart erkämpften Erstrundensieg im DFB-Pokal beim FC Ingolstadt beschert. Der Angreifer spitzelte beim 1:0 (0:0) des Fußball-Zweitligisten in der 87. Spielminute eine präzise Flanke von Sebastian Kerk aus kurzer Distanz ins Ingolstädter Tor. Vier Tage nach dem desaströsen 0:4 im Punktspiel gegen den Hamburger SV war der späte Auswärtssieg vor 14.348 Zuschauern der Lohn für eine dominante zweite Hälfte gegen den Tabellenführer der 3. Liga.

FC Ingolstadt - 1. FC Nürnberg 0:1 (0:0)

Tor: 0:1 Dovedan (87.)
Ingolstadt:
Buntic - Kurzweg, Paulsen,  Keller, Gaus - Krauße, Thalhammer - Beister (73. Diawusie), Sussek  (60. Elva) - Bilbija (56. Kaya), Kutschke. - Trainer: Saibene.
Nürnberg: Lukse - Valentini (76. Sorg), Mühl, Sörensen (76.  Margreitter), Handwerker - Behrens, Geis - Medeiros, Kerk - Dovedan, Ishak (88. Erras). - Trainer: Canadi.
Schiedsrichter: Siebert (Berlin)
Zuschauer: 14.348

Der viermalige Titelträger Nürnberg vermied sein erstes Erstrunden-Aus seit 2014/15, Zweitliga-Absteiger Ingolstadt scheiterte dagegen wie im Vorjahr (1:2 in Paderborn) an seiner Auftakthürde. In einem offenen Pokalkampf stand Schiedsrichter Daniel Siebert in der ersten Hälfte gleich mehrmals im Blickpunkt. Erst erkannte er ein Kopfballtor des Ingolstädters Thomas Keller wegen Foulspiels nicht an (2.).

Dann haderte der Club gleich zweimal, zunächst als Kerk im Zweikampf mit Keller am Strafraum zu Fall kam. Keine Notbremse, so war das Urteil des Schiedsrichters (6.), der auch ein Kopfballtor von Asger Sörensen nach präzisem Eckball von Sebastian Geis wegen einer aktiven Abseitsposition von Nikola Dovedan nicht anerkannte (22.).

Quelle: n-tv.de, tno/dpa/sid

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