Fußball

2. Liga statt Ende der Karriere Spektakuläre Wende bei Huntelaar und S04?

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Na, doch noch Bock?

(Foto: picture alliance/dpa)

Von wegen Karriere-Ende: Selbiges hatte Klaas-Jan Huntelaar vor knapp vier Monaten verkündet - da allerdings noch im Trikot von Ajax Amsterdam. Nun spielt der Angreifer für den FC Schalke 04 und könnte die Knappen womöglich in die 2. Bundesliga begleiten.

Trotz der 1:2-Niederlage machte der Auftritt des FC Schalke 04 zuletzt bei Bayer Leverkusen Mut. Alles andere als entmutigt wirkte die Mannschaft, die sich bis zum Schluss gegen die nächste Pleite wehrte. Einen entscheidenden Anteil daran hatte Klaas-Jan Huntelaar. Der Niederländer spielte erstmals seit seinem Leih-Wechsel im Winter in der Startelf. Prompt erzielte er seinen ersten Saisontreffer und avancierte damit zum ältesten Bundesliga-Torschützen des FC Schalke überhaupt.

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Der 37-Jährige spulte in Leverkusen knappe zwölf Kilometer ab, ein Top-Wert für einen Stürmer, zumal in Huntelaars Alter. Fehlende Fitness merkte man dem Oldie keineswegs an. Auch dem neuen Schalke-Boss Peter Knäbel gefiel der Auftritt des Routiniers: "Für die ersten 90 Minuten war das verdammt gut", erklärte der Sportvorstand gegenüber "Bild" und ließ anklingen: "Wir werden uns nicht nur mit ihm freuen ...".

Sondern etwa auch den Vertrag mit Huntelaar verlängern? Nach Informationen der "Bild" ist das kein völlig abwegiges Szenario. In den letzten Wochen schien die Lage klar: Huntelaar stand auf der Schalker Streichliste. Mit dem herausragenden Simon Terodde wurde bereits der Zweitliga-Knipser schlechthin am Berger Feld gehandelt. Nun könnte allerdings die Kehrtwende folgen.

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Einige offene Fragen gilt es vorher allerdings noch zu klären. Huntelaar stand wegen langwieriger muskulärer Probleme erst drei Mal für Schalke auf dem Rasen. Fraglich, ob der Angreifer eine einigermaßen verletzungsfreie Saison in der zweiten Liga spielen könnte. Zudem hat sich der Stürmer mit Verweis auf seine Familie eigentlich schon für das Ende seiner Karriere entschieden.

Schalke bräuchte gute Argumente, um ihn umzustimmen. Finanzielle Anreize gehören jedenfalls nicht dazu, die Knappen sind zu drastischen Sparmaßnahmen gezwungen. Huntelaar würde sich allerdings mit einem Jahresgehalt unter einer Million Euro zufriedengeben, heißt es.

Quelle: ntv.de, tno/sport.de

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