Fußball

VAR-Glück, Platzfrust, Pleite St. Pauli beendet Unbesiegbar-Serie selbst

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Der SC Paderborn jubelt, der FC St. Pauli schiebt Frust: Der 25. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga endet kurios.

(Foto: picture alliance/dpa/Getty Images Europe/Pool)

Der FC St. Pauli ist die erfolgreichste Mannschaft in der Rückrunde der Zweitliga-Saison, daran ändert auch die Niederlage der Hamburger gegen den SC Paderborn nichts. Ein Sieg wäre aber ein großer Schritt zum Klassenerhalt gewesen. Doch zwei komische Tore sorgen für Frust.

Die Erfolgsserie des Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli ist gegen den SC Paderborn gerissen. Nach sechs Spielen ohne Niederlage unterlagen die Hamburger zum Abschluss des 25. Spieltages den Ostwestfalen mit 0:2 (0:1). Durch die Niederlage fielen die Hamburger auf den elften Tabellenplatz zurück, haben aber mit 32 Zählern weiter beruhigende neun Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Für die Paderborner war es der erste Sieg nach drei Spielen, durch den sie auf den neunten Rang mit 34 Punkten kletterten. Bereits in der siebten Minute gingen die Gäste in Führung. Julian Justvan spielte einen tiefen Pass auf Chris Führich, der freie Bahn auf das Tor hatte und den Ball an Schlussmann Dejan Stojanovic vorbeischob. Verteidiger James Lawrence wollte die Situation kurz vor der Linie klären, beförderte den Ball allerdings in das eigene Tor. Paderborns Kapitän Sebastian Schonlau (69.) machte den Erfolg perfekt. Die Hamburger schienen von dem 0:1 beeindruckt zu sein und bekamen keinen Zugriff auf das Spiel. Christopher Antwi-Adjei und Dennis Srbeny hatten die nächsten Großchancen für Paderborn, verfehlten aber

das Tor. In der 27. Minute bekamen die Gäste einen Elfmeter zugesprochen, der nach Videoüberprüfung wegen Abseits zurückgenommen wurde. Ein gut geschossener Freistoß von Leart Paqarada in der 40. Minute, den Paderborn-Torwart Leopold Zingerle zur Ecke klärte, war in der ersten Halbzeit die einzige Torchance für St. Pauli.

Die Hamburger fanden gut in die zweite Hälfte der Partie. Rodrigo Zalazar gab in der 47. Minute einen gefährlichen Distanzschuss ab. Zingerle war allerdings erneut zur Stelle. Rico Benatelli ließ in der 64. Minute die nächste große Chance für St. Pauli ungenutzt. Die Hanseaten hatten insgesamt mehr Ballbesitz, taten sich gegen die stabile Verteidigung von Paderborn dennoch schwer. Die Gäste erwiesen sich als effektiver: Nach einem Eckball traf Schonlau per Kopf. St. Paulis Torwart Dejan Stojanovic konnte den Ball nicht parieren, weil dieser direkt vor ihm versprang. Danach kontrollierten die Paderborner das Spiel und feierten einen verdienten Erfolg.

Quelle: ntv.de, ter/dpa

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