Fußball

Hoffnung im Zweitliga-Abstiegskampf St. Pauli reicht Aalen die Rote Laterne

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Sören Gonther (Nr. 26) brachte St. Pauli in Braunschweig mit einem wuchtigen Kopfball in die Erfolgsspur.

(Foto: imago/Hübner)

Der FC St. Pauli kann noch gewinnen: Bei Eintracht Braunschweig gelingt den Hamburgern ein unerwarteter Auswärtssieg, durch den sie den letzten Platz verlassen. Neues Schlusslicht ist der VfR Aalen - trotz eines Achtungserfolgs gegen Fürth.

Der FC St. Pauli schöpft nach einem überraschenden Befreiungsschlag im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga neue Hoffnung. Die Hamburger feierten mit 2:0 (1:0) bei Bundesliga-Absteiger Eintracht Braunschweig ihren ersten Sieg 2015 und gaben die Rote Laterne des Tabellenletzten an den VfR Aalen ab. Die Aalener trotzten Greuther Fürth ein 1:1 (0:1) ab und dämpften damit die Aufstiegshoffnungen der Franken.

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Aalen punktete gegen Fürth, rutschte aber dennoch auf den letzten Platz ab.

(Foto: dpa)

Auch für Braunschweig wird es langsam eng. Die nach der Winterpause weiter sieglose Eintracht muss bei sieben Punkten Rückstand auf Relegationsplatz drei seine Aufstiegsträume wohl frühzeitig begraben.

Drei Tage nach der respektablen Leistung beim 0:2 im Pokalviertelfinale bei Rekordmeister FC Bayern war bei den Gastgebern von neuem Selbstvertrauen nichts zu spüren. Gegen die biederen Gäste vom Kiez fiel Braunschweig vor 23.100 Zuschauern im ausverkauften Stadion herzlich wenig ein. Die beiden Innenverteidiger Sören Gonther (25.) und Lasse Sobiech (65.) machten schließlich den ersten Auswärtssieg von St. Pauli in dieser Saison perfekt.

Fürth schenkt Aalen einen Punkt

In Aalen boten die seit sieben Spielen sieglosen Gastgeber anfangs eine sehr schwache Leistung. Trotz der prekären Tabellensituation fehlte die Leidenschaft. Zurecht kassierte der VfR das 0:1 durch Niko Gießelmann (17.). Nach dem Wechsel drängten di e Aalener auf den Ausgleich und profitierten von einem schweren Patzer von Fürths Torwart Wolfgang Hesl.

Dieser konnte in der 69. Minute einen Fernschuss von Arne Feick nicht festhalten, Collin Quaner nutzte den Fehler zu seinem zweiten Saisontor. Nach dem Abrutschen auf den letzten Platz bleibt die Lage für Coach Stefan Ruthenbeck beim VfR ungemütlich. Die Fürther von Mike Büskens stecken mit 28 Zählern im Niemandsland der Tabelle fest.

Quelle: n-tv.de, cwo/sid