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PSG verliert im Elfmeterschießen Tuchels Team verspielt das Double

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Thomas Tuchel muss geschlagen von dannen gehen.

(Foto: imago images / PanoramiC)

Die Titelverteidigung ist missglückt: Fußball-Erstligist Paris Saint-Germain verliert das französische Pokalfinale gegen Stade Rennes. Erst schenkt das Team von Trainer Thomas Tuchel eine Zwei-Tore-Führung her, dann scheitert es im Elfmeterschießen. Damit bleibt den ambitionierten Parisern nur ein Titel.

Die Fußballstars von Paris Saint-Germain und Trainer Thomas Tuchel haben das Double verpasst. Sechs Tage nach dem vorzeitigen Gewinn der französischen Meisterschaft in der Ligue 1 verlor der Favorit das dramatische Pokalfinale gegen den Ligarivalen Stade Rennes am späten Samstagabend mit 5:6 im Elfmeterschießen und verpasste damit die Titelverteidigung.

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Nach 90 Minuten und Verlängerung stand es im Stade de France 2:2 (2:1). Den entscheidenden Treffer für Rennes erzielte der Senegalese Ismaila Sarr. Danach schoss Christopher Nkunku den Ball als sechster PSG-Schütze deutlich über das Tor. Stade Rennes feierte nach 1965 und 1971 den dritten Pokalsieg.

Die Brasilianer Dani Alves (13. Minute) und Neymar (21.) hatten Paris vor der Pause in Führung gebracht. PSG-Verteidiger Presnel Kimpembe unterlief ein Eigentor (44.); mit dem 2:2 hatte Edson Mexer (66.) Rennes nach 0:2-Rückstand noch in die Verlängerung gerettet. Superstar Kylian Mbappé traf beim Sturmlauf des Meisters in der 99. Minute nur den Pfosten - kurz vor Ende der Verlängerung (118.) musste der Weltmeister nach einem rüden Foul mit Rot vom Platz. Julian Draxler stand da schon nicht mehr auf dem Platz, der Nationalspieler wurde in der 91. Minute durch Edinson Cavani ersetzt.

Nachdem Tuchel Weltmeister Mbappé nach dessen Platzverweis zunächst keines Blickes gewürdigt hatte, klang der Coach nach der Partie versöhnlicher: "Ich hatte das Gefühl, dass ihm Selbstvertrauen fehlte und dass er sich nicht frei fühlte. Die Rote Karte am Ende, das war nicht Kylian."

Das Double gleich im ersten Jahr wäre ein großer Erfolg für Tuchel gewesen. So bleibt lediglich ein Titel. In der Champions League, dem großen Ziel des ambitionierten und mit Milliarden aus Katar alimentierten Klubs, war Paris im Achtelfinale am englischen Rekordmeister Manchester United gescheitert.

Quelle: n-tv.de, ara/sid/dpa

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