Fußball

Lockerer Sieg in Düsseldorf Werners Serie bringt Leipzig Platz eins

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Mann der Stunde: Timo Werner.

(Foto: dpa)

Timo Werner ist der Grund, warum RB Leipzig zumindest für eine Nacht die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga erobert. Der Nationalspieler setzt mit seinem Treffer bei Fortuna Düsseldorf seine starke Serie fort und bestätigt vor dem Spitzenspiel bei Borussia Dortmund seine Topform.

RB Leipzig eilt in der Fußball-Bundesliga von Sieg zu Sieg und hat im Kampf um die Herbstmeisterschaft zumindest für einen Tag die Nase vorn. Drei Tage vor dem Topiel bei Borussia Dortmund am Dienstag (ab 20.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) feierten die Sachsen mit dem 3:0 (1:0)-Erfolg bei Fortuna Düsseldorf ihren sechsten Sieg nacheinander und übernahmen mit 33 Punkten die Tabellenspitze, die Borussia Mönchengladbach mit derzeit 31 Zählern mit einem Sieg am Sonntag beim VfL Wolfsburg zurückerobern kann.

Vor 35.387 Zuschauern erzielten Patrik Schick in der zweiten Minute, Timo Werner (58./Handelfmeter) und Nordi Mukiele (75.) die Treffer zum sechsten Auswärtssieg. Damit steckt die seit fünf Spielen sieglose Fortuna auf Rang 16 in der Abstiegszone fest. Der deutsche Nationalspieler Werner setzte seine Torserie fort. In den letzten sechs Spielen traf er jeweils - und insgesamt zehn Mal. Am Ende stand stets ein Sieg für RB.

Im Duell der Trainer-Generationen zwischen dem 66 Jahre alten Friedhelm Funkel als ältester und Julian Nagelsmann mit 32 Jahren als jüngster Trainer der Liga musste der Düsseldorfer vor der Partie den ersten Rückschlag hinnehmen. Torjäger Rouwen Hennings musste wegen einer Grippe passen, auch Jean Zimmer fehlte. So kamen Robin Bormuth und Opoku Ampomah zu ihren zweiten Startelfeinsatz.

Schick trifft früh

Die Gäste wechselten nach dem 2:2 gegen Olympique Lyon in der Champions League auf fünf Positionen und brachten auch wieder Schick im Angriff. Der Leihspieler vom AS Rom bewies zum zweiten Mal Frühstarter-Qualitäten, er schloss nach 65 Sekunden den ersten Angriff über Werner mit dem Führungstreffer ab. Beim 3:2 in Paderborn hatte der 23-Jährige in der dritten Minute getroffen.

Die Gäste waren wie erwartet die dominierende Mannschaft und hatten durch Marcel Sabitzer, Stefan Ilsanker und Dayot Upamecano weitere gute Tormöglichkeiten. Der Tabellen-16. stand gegen die überlegenen Leipziger stark unter Druck und konnte sich nur selten befreien, zumal mit Hennings der mit zehn Treffern beste Torjäger fehlte. Der quirlige Ampomah hatte zwar einige gute Szenen, doch insgesamt fehlte den Düsseldorfern die Torgefahr.

Die beste Chance zum Ausgleich bot sich Dawid Kownacki, der in der 44. Minute nur den Innenpfosten traf. Zuvor hatten die Gastgeber Glück bei einem abgefälschten Freistoß von Marcel Halstenberg. Einen Kopfball von Werner bekam Fortunas Torhüter Zack Steffen gerade noch zu fassen. Die Düsseldorfer wurden bei dem knappen Rückstand etwas mutiger und kamen zu weiteren guten Szenen, ohne die Leipziger Abwehr aber vor größere Probleme zu stellen. Die Entscheidung zugunsten der Gäste fiel nach knapp einer Stunde, als Werner einen nach Videobeweis gegebenen Handelfmeter zum 2:0 verwandelte. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Mukiele.

Quelle: ntv.de, Morten Ritter, dpa