Fußball

Heimsieg gegen SC Freiburg Wolfsburg bastelt am Königsklassen-Traum

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Rauf auf den Wout: Renato Steffen jubelt mit Torschütze Weghorst.

(Foto: dpa)

Während die Top-Teams der Bundesliga am 19. Spieltag Punkte liegenlassen, nutzt der VfL Wolfsburg die Gunst der Stunde: Mit einem Sieg gegen den SC Freiburg rücken die Niedersachsen auf Platz drei vor. In der aktuellen Form sind die Wölfe ein heißer Kandidat auf die Champions-League-Plätze.

Mit dem dritten Sieg in Folge hat der VfL Wolfsburg seine Champions-League-Ambitionen eindrucksvoll untermauert. Die Niedersachsen bezwangen den SC Freiburg mit 3:0 (2:0) und kletterten in der Tabelle der Fußball-Bundesliga auf den dritten Platz. Die Gäste nehmen weiterhin Rang neun ein. Mit gnadenloser Effektivität verschafften sich die Platzherren schon in der ersten Halbzeit einen klaren Vorsprung. In der 21. Minute war John Anthony Brooks mit einem Flachschuss nach Eckball von Maximilian Arnold erfolgreich. Das 2:0 erzielte VfL-Torjäger Wout Weghorst elegant mit dem rechten Außenrist (39.), es war bereits der 13. Saisontreffer des Niederländers. Für den Endstand sorgte Yannick Gerhardt (85.).

Beim ersten Wolfsburger Tor reklamierten die Gäste ein Foulspiel, doch Schiedsrichter Tobias Reichel gab den Treffer. SCF-Trainer Christian schimpfte daraufhin minutenlang in sich hinein, der vierte Unparteiische musste eingreifen. Dabei hatten die ersten 20 Minuten den Breisgauern gehört, die mit energischer Zweikampfführung und geschickter Raumaufteilung den Niedersachsen Probleme bereiteten - ohne allerdings selbst gefährlich zu werden.

Ermedin Demirovic (45.) vergab die einzige nennenswerte Freiburger Torgelegenheit in der ersten Halbzeit. Aber die Badener machten nach dem Seitenwechsel da weiter, wo sie in der 45. Minute aufgehört hatten. Baptiste Santamaria traf per Kopfball das Lattenkreuz, 120 Sekunden später rauschte ein Flachschuss des Mittelfeldspielers knapp am linken Torpfosten vorbei. Aber die Platzherren versteckten sich nicht, Weghorst scheiterte am Pfosten (53.).

Dennoch war VfL-Trainer Oliver Glasner unüberhörbar nicht mehr so zufrieden wie in der ersten Halbzeit. Der Österreicher sah sich immer öfter gezwungen, korrigierend einzugreifen. "Schneller auflösen", forderte er mehrfach seine Defensive auf, die nun bisweilen recht sorglos zu Werke ging. Sein Kollege Streich reagierte personell auf diese Nachlässigkeiten und wechselte nach einer Stunde seinen Edeljoker Nils Petersen ein. Echte Torgefahr aber strahlte weiterhin nur Weghorst aus, der in der 64. Minute Florian Müller zu einer Glanzparade zwang. Dessen Gegenüber Koen Casteels war bei einem sehenswerten Seitfallzieher von Lucas Höler (74.) gefordert.

Quelle: ntv.de, mba/sid

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