Fußball

Auf Meistertitel folgt die OP Zlatan Ibrahimovic droht das Karriereende

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Karrieregeknickt?

(Foto: dpa)

Kaum ein Fußballer polarisiert mehr als Zlatan Ibrahimovic. Doch der schwedische Superstar ist nicht nur ein Großmaul, sondern auch ein genialer Fußballer. Selbst im Alter von 40 Jahren liefert er beim AC Mailand noch starke Leistungen – damit könnte es nun aber endgültig vorbei sein.

Fußballsuperstar Zlatan Ibrahimovic ist nur drei Tage nach dem Gewinn der italienischen Meisterschaft mit dem AC Mailand am Knie operiert worden und wird mehr als ein halbes Jahr ausfallen. Bei dem 40-Jährigen wurde ein Eingriff am vorderen Kreuzband und am Meniskus des linken Knies vorgenommen. Die in Lyon in Frankreich durchgeführte Operation sei schon länger geplant gewesen, um eine Instabilität im Gelenk zum Beheben.

Der Eingriff sei sehr gut verlaufen. Der Schwede werde voraussichtlich sieben bis acht Monate ausfallen. Damit droht ihm die längste Pause seiner Karriere. 2017 war er wegen einer Kreuzbandverletzung mehr als ein halbes Jahr ausgefallen. In der gerade abgelaufenen Saison hatte er in 23 Spielen acht Tore erzielt und drei weitere vorbereitet. Ob weitere Highlights hinzukommen? In seinem Alter ist das mindestens mal fraglich.

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Zuletzt war auch offen, ob er seine Karriere überhaupt fortsetzen wolle. Der Routinier hatte in dieser Spielzeit mehrfach mit kleineren Blessuren zu kämpfen. Am Abend der Meisterfeier hatte Ibrahimovic derweil gesagt, dass er weitermachen wolle, wenn es ihm gut gehe. Italienische Medien spekulierten nun am Montag, die Operation könne darauf hindeuten, dass er noch einmal fit werden wolle für eine Fortsetzung seiner Laufbahn. Der Vertrag von Ibrahimovic bei Milan läuft Ende Juni aus.

Die kommende wäre dann bereits die 25. Profisaison seiner Karriere, die sich quer durch Europas Spitzenfußball (und die MLS) zieht: Malmö FF, Ajax Amsterdam, Juventus Turin, Inter Mailand, FC Barcelona, AC Mailand, Paris St. Germain, Manchester United und Los Angeles Galaxy. Fast überall hat Ibrahomovic Tore geschossen und Titel gesammelt. Und klappte es mal nicht, dann gab es viele gute Gründe, nur einen nicht: ihn selbst. Der Weg des Schweden ist von mindestens genauso vielen Arroganzanfällen gepflastert wie von Abschlüssen, die er selbst im Weltfußball nur sich zutraut. Kaum zu glauben, dass so ein Typ seine Karriere vom Krankenbett aus beenden soll...

Quelle: ntv.de, tno/dpa

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