Fußball

DFB-Chef: "Nachtragend sind wir nicht" Zwanziger reicht Ballack die Hand

Theo Zwanziger, Präsident aller deutschen organisierten Fußballer, bemüht sich um Versöhnung. Und zwar mit Michael Ballack. Der Ex-Kapitän der Nationalelf habe nach wie vor einen würdigen Abschied verdient.

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Raus aus der Schmollecke? Michael Ballack.

(Foto: dpa)

DFB-Präsident Theo Zwanziger hält trotz des Streits mit Michael Ballack das Angebot eines Abschiedsspiels für den bisherigen Nationalmannschaftskapitän aufrecht. "Nachtragend sind wir nicht, die Tür für Michael Ballack bleibt beim DFB immer offen", schrieb der Chef des Deutschen Fußball-Bundes in der "Sport Bild". Bedingung für einen "ehrenvollen Abschied" beim Länderspiel gegen Brasilien am 10. August in Stuttgart sei jedoch ein sichtbares Entgegenkommen des frustrierten Ballack.

Der 98-malige Nationalspieler hatte zuvor Bundestrainer Joachim Löw und den DFB wegen seines unfreiwilligen Abschieds aus der Nationalmannschaft heftig angegriffen. "Michael Ballacks Wortwahl war zu deutlich", rügte Zwanziger. Sein Wunsch sei eine einvernehmliche Lösung der Frage gewesen. Löw, Teammanager Oliver Bierhoff und DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach seien darum bemüht gewesen. "Aber es gehören nun mal zwei Parteien dazu. Das muss man akzeptieren", urteilte Zwanziger.

Löws Vorschlag an Ballack für einen Abschied als Nationalspieler beim Klassiker gegen Brasilien sei "ein ehrliches Angebot" und eine "tolle Geste" gewesen. Ballack hingegen hatte es als "Farce" bezeichnet. Zwanziger erklärte, er sei "ein bisschen traurig, dass das Umfeld von Michael Ballack ihn da anders beraten hat".

Quelle: n-tv.de, dpa

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