Fußball-WM 2018

Torhüter kann bei WM spielen Bayerns Neuer gibt Entwarnung

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Weizen nur mit links: Manuel Neuer im Berliner Olympiastadion.

(Foto: imago/Ulmer)

Was macht die Schulter von Manuel Neuer? Sie hält, sagt der Arzt. Der Torhüter des FC Bayern verletzt sich im Pokalfinale - und muss nun etwas kürzer treten. Er fährt aber mit der DFB-Elf ins Trainingslager nach Südtirol. Das gilt auch für Kaitän Philipp Lahm.

Manuel Neuer hat sich nicht schwerer verletzt als befürchtet. Der deutsche Fußball-Nationaltorhüter verließ zwar die Praxis von Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt in der Münchener Innenstadt mit einer Schlinge um den rechten Arm - eine stabilisierende Bandage. Aber nun teilte sein Verein, der FC Bayern München mit: Alles so weit in Ordnung, Neuer kann bei der Weltmeisterschaft in Brasilien mitspielen und wird am Mittwoch mit der DFB-Elf und Bundestrainer Joachim Löw ins Trainingslager nach Südtirol fahren. Das gelte auch für seinen Mannschaftskollegen Philipp Lahm.

Die "Bild"-Zeitung hatte zuvor schon den Kapitän des FC Bayern und der DFB-Elf mit den Worten zitiert: "Wie ich schon sagte: Es ist nicht so schlimm." Lahm war beim Endspiel um den DFB-Pokal nach einer halben Stunde ausgewechselt worden, weil ihn eine Verletzung am Wadenbeinkopf plagte. Dem Bezahlsender Sky hatte der Spieler gesagt, er "gehe davon aus", bei der WM in Brasilien spielen zu können.

Neuer hat sich einer Kernspin-Untersuchung unterzogen, nachdem er sich am Samstag mit einer Schulterverletzung bis zum Schlusspfiff der Verlängerung des Pokalfinales gegen Borussia Dortmund (2:0) geschleppt hatte. Ergebnis: ein kleiner Einriss am Kapselapparat des rechten Schultereckgelenks. Der 28-Jährige muss in den kommenden Tages etwas kürzertreten. In Südtirol soll Neuer behandelt werden, bis er wieder ins Training einsteigen kann. Die Schlinge, die Neuer nach seinem Praxisbesuch trug, diene ausschließlich zur Entlastung des Gelenkes, sagte Markus Hörwick, Pressesprecher des FC Bayern. DFB-Kapitän Lahm muss nach einem Bluterguss im linken Sprunggelenk als Folge eines Kapseleinrisses eine fünf- bis siebentägige Trainingspause einlegen, reist aber ebenfalls mit nach Norditalien. "Die Bänder und der Knochen sind in Ordnung, das ist das Entscheidende."

Quelle: ntv.de, sgi/sid/dpa