Sport
Dirk van Tichelt feiert sein Olympia-Bronze.
Dirk van Tichelt feiert sein Olympia-Bronze.(Foto: REUTERS)
Mittwoch, 10. August 2016

Bronze-Party und "leichtes Mädchen": Belgischer Judoka landet im Krankenhaus

Erst feiert der Belgier Dirk van Tichelt den größten Erfolg seiner sportlichen Laufbahn - eine Olympia-Medaille -, dann muss er ins Hospital. Ein Hotelangestellter schlägt ihn nieder, als er versucht, ins Gebäude einzudringen. Eine Verwechslung?

Der belgische Judoka Dirk van Tichelt ist beim Feiern seiner olympischen Bronzemedaille in Rio de Janeiro von einem Hotelangestellten krankenhausreif geschlagen worden. Wie die Tageszeitung "Extra" berichtet, habe van Tichelt auf der Suche nach einer mutmaßlichen Diebin gewaltsam in ein Hotel an der Copacabana eindringen wollen. Daraufhin habe der Rezeptionist dem Belgier im Gerangel ein blaues Auge verpasst, das im Hospital behandelt werden musste.

Das Olympische Komitee Belgiens bestätigte den Krankenhaus-Aufenthalt des 32-Jährigen. Es erklärte, van Tichelt sei das Opfer gewesen.

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Das Boulevardblatt "Extra" zitierte aus einer Erklärung des Hotels. Demnach seien van Tichelt und ein Trainingspartner an der Copacabana unterwegs gewesen, dort habe ihnen ein "leichtes Mädchen" ein Mobiltelefon entwendet. Das laut Hotel angeschlagene Feier-Duo vermutete die Diebin in der Herberge und wollte sie dort stellen.

Van Tichelt hatte am Montag Bronze in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm gewonnen. Es ist der größte Erfolg seiner Karriere.

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Quelle: n-tv.de