Olympia

Olympia ist für Spanier gerettetDer Minion darf nach Rechte-Schreck aufs Eis

03.02.2026, 16:03 Uhr
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Auf der Suche nach einer Banane? Tomàs-Llorenc Guarino Sabaté darf bei den Olympischen Spielen als Minion auftreten. (Foto: IMAGO/Action Plus)

Bei der Eiskunstlauf-EM wird Tomàs-Llorenc Guarino Sabaté zum Publikumsliebling. Mit blauer Latzhose und gelbem Shirt verkleidet, tanzt er zur Filmmusik der Minions. Kurz vor Olympia ereilt ihn eine Hiobsbotschaft - doch nun gibt es das Happy End.

Der spanische Eiskunstläufer Tomàs Guarino Sabaté ist kurz vor seinem Olympia-Debüt an einem musikalischen Fiasko vorbeigeschrammt. Nur wenige Tage vor dem Beginn der Winterspiele in Italien schrieb der 26-Jährige auf Instagram, dass er die Musik aus dem Bereich der Minions-Filme für seinen Lauf im Kurzprogramm wegen "Problemen bei der Rechtefreigabe" nicht benutzen dürfe.

Einen Tag später folgte die große Erleichterung. "Wegen Euch hat Universal Studios es sich noch einmal überlegt und die Rechte offiziell für diesen einen besonderen Anlass gewährt", schrieb Guarino Sabaté und dankte seinen Followern, die die erste schlechte Nachricht geteilt und ihn so unterstützt hätten. Es gebe noch ein paar Dinge zu klären bei den anderen zwei Musikstücken seines Programms, aber er sei "schon ganz nah dran", das zu erreichen.

Hiobsbotschaft nach monatelanger Probe

Im Eiskunstlauf mit der engen Abstimmung zwischen Musik und monatelang eingeübter Darbietung auf dem Eis kam das Verbot einer Hiobsbotschaft gleich. Zumal die Nachricht so kurzfristig und überraschend kam: "Ich habe alle erforderlichen Verfahren befolgt und meine Musik im August über das ISU ClickClear System gesendet und mich mit diesem Programm während der ganzen Saison konkurriert. Leider wurde ich nur wenige Tage vor der Olympia-Eröffnung darüber informiert, dass ich dieses Programm aufgrund von Urheberrechtsproblemen nicht mehr nutzen darf", hatte Guarino Sabaté berichtet.

Der 26-Jährige, der aus Katalonien stammt, qualifizierte sich für die Winterspiele mit einem Programm zu dem Lied "Papaya (Vaya Papayas)", das auf Minions-Figuren aus den Zeichentrickfilmen anspielt. Seine Performance war dabei humorvoll und verspielt. Dazu trug er ein farbenfrohes Kostüm, das die gelben Minions und deren blaue Latzhosen widerspiegelte.

Um Medaillen wird der sechsmalige spanische Meister aber wohl nicht mitlaufen können. Bei der Europameisterschaft vor wenigen Tagen war er 18. geworden, mit fast 45 Punkten Rückstand auf das Podium nach Kurzprogramm und Kür. Bei der WM im vergangenen Jahr war er 20. geworden. Der Einzelwettbewerb der Männer im Eiskunstlauf findet am 10. und 13. Februar statt.

Quelle: ntv.de, ara/dpa

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