Krankenhaus gibt Zustands-UpdateLindsey Vonn wurde nach schwerem Olympia-Sturz bereits operiert
Lindsey Vonn schockt mit ihrem schweren Sturz auf der olympischen Abfahrt die Skiwelt. Nach bangen Stunden, in denen wenig über den Zustand des Ski-Stars bekannt wird, meldet sich das Krankenhaus mit einem kurzen Update.
Alpin-Superstar Lindsey Vonn hat bei ihrem schweren Sturz in der Olympia-Abfahrt am Sonntag in Cortina einen Bruch des linken Beins erlitten und ist bereits operiert worden. Dies gab das Krankenhaus in Treviso, in dem der Eingriff stattfand, in einer von italienischen Medien verbreiteten Erklärung am Abend bekannt. Weitere Informationen soll es wohl erst am Montag geben.
"Am Nachmittag wurde Frau Vonn orthopädisch operiert, um einen Bruch ihres linken Beins zu stabilisieren", erklärte das Krankenhaus Ca’ Foncello in Treviso. Die 41-jährige Vonn stürzte nach nur 13 Sekunden auf der Olimpia delle Tofane.
Zuvor hatte US-Speed-Trainer Alex Hödlmoser im Schweizer Fernsehen die Befürchtung geäußert, Vonn könne sich bei dem schweren Sturz nach nur 13 Rennsekunden auf ihrer Lieblingsstrecke einen "Bruch im Unterschenkel" zugezogen haben. Vonn wurde im Krankenhaus von Cortina erstversorgt, dann ins rund 100 Kilometer entfernte Treviso transferiert.
Vonn war mit einem Ende Januar erlittenen Kreuzbandriss im linken Knie ins Rennen gegangen. Vonn, die bis zu den Olympischen Spielen in der laufenden Saison zwei Weltcupsiege in der Abfahrt errungen hatte, wollte in Cortina ihren zweiten Olympiasieg nach 2010 schaffen.
"Es bricht mir das Herz", sagte Vonns Vater Alan Kildow gegenüber der Sportschau. "Sie ist so eine Kriegerin, sie ist so eine starke Kämpferin. Sie hat alles gegeben, was sie hatte. Unglücklicherweise war es nicht ihr Tag. Das ist herzzerreißend. Wenn ich die sehe, sage ich ihr, dass sie ein fantastischer Champion ist. Ich könnte nicht stolzer sein auf sie."
"Das war definitiv das Letzte, was wir sehen wollten", sagte Vonns Schwester Karin Kildow dem Sender NBC. "Wenn so etwas passiert, hofft man sofort, dass es ihr gut geht, und es war beängstigend. Wenn man sieht, wie die Tragen aufgestellt werden, ist das kein gutes Zeichen." Nach dem Rennen richtete auch IOC-Präsidentin Kirsty Coventry Worte an die Abfahrtsolympiasiegerin von 2010: "Wir denken alle an dich. Du bist eine unglaubliche Inspiration und wirst für immer ein olympischer Champion bleiben."
