Olympia

Roger Kluge am Ende chancenlos Schwerer Sturz überschattet Omnium-Rennen

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Leidtragender des von Cavendish ausgelösten Massensturzes: Sanghoon Park aus Südkorea.

(Foto: picture alliance / dpa)

Im Omnium müssen sechs Disziplinen gemeistert werden. Den Abschluss bildet das Punktefahren - eigentlich die Spezialdisziplin des Deutschen Roger Kluge. Aber ein Massensturz wirbelt alles durcheinander.

Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ist der Bahnrad-Mehrkampf Omnium von einem schweren Sturz im abschließenden Punktefahren überschattet worden. Dabei erwischte es den Südkoreaner Sanghoon Park am schlimmsten. Er musste mit der Trage abtransportiert werden.

Das Rennen wurde bei noch 99 ausstehenden Runden kurzzeitig neutralisiert. Auch der bis dato Führende Elia Viviani kam zu Fall, der Italiener konnte aber weiterfahren.

Viviani gewinnt

Der deutsche Teilnehmer Roger Kluge war vor seiner abschließenden Spezialdisziplin Punktefahren auf den achten Platz zurückgefallen. Auch in seiner Spezialdisziplin konnte er nichts mehr reißen. Der 30-Jährige fuhr mit Platz sechs am Ende an der erhofften Medaille vorbei.

Stattdessen holte sich der Italiener Elia Viviani die Goldmedaille, Platz zwei und drei gingen an den britischen Superstar Mark Cavendish und den Dänen Lasse Norman Hansen. Damit zerschlug sich eine weitere Medaillenhoffnung des Bundes Deutscher Radfahrer bei den Sommerspielen in Rio de Janeiro. Bislang steht nur Bronze durch Kristina Vogel und Miriam Welte im Teamsprint zu Buche.

Kluge verfehlte acht Jahre nach Peking wieder die Medaillenränge. Damals hatte der Radsportler aus Eisenhüttenstadt den zweiten Platz im Punktefahrern belegt. Kluges Lieblingsdisziplin lieferte auch diesmal wieder ein großes Spektakel. Der Giro-Etappengewinner holte zwar eine Runde heraus und sammelte so 20 Punkte, aber bei den Sprints war er zu selten vertreten.

Quelle: n-tv.de, bad/dpa/sid

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