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Australian Open im RE-Live Federer lässt Zverev keine Chance

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Er ist wieder da: Roger Federer.

(Foto: AP)

Mit Mischa Zverev scheidet der letzte deutsche Tennisprofi bei den Australian Open aus - weil Roger Federer zu dominant auftritt. Zverev müht sich zwar redlich, spielt mutig und gibt alles. Am Ende aber steht der Schweizer im Halbfinale.

11.07 Uhr: Aber Zverev braucht sich hier und heute nicht zu ärgern. Er hat gegen einen weltklassespielenden Federer verloren. Was er mitnehmen kann: Seine Zeit in Melbourne war überragend und wird vorraussichtlich mit Platz 34 in der ab Montag neu erscheinenden Weltrangliste belohnt. Es ist Zverevs beste Karriereplatzierung und ein verdienter Lohn für seine Auftritte nicht nur bei den Australian Open sondern in vergangenen Wochen. Mit dieser erfreulichen Nachricht verabschieden wir uns aus dem Liveticker. Ich hoffe Sie hatten Spaß. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Dienstag! Auf Wiederlesen.

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Bitte lächeln: Mischa Zverev mit - ja wem wohl?

(Foto: AP)

11.04 Uhr: Federer ist bester Laune, plaudert auch über seine Familie und erzählt eine lustige Anekdote: "Meine Tochter hat gesagt, dass sie nun gerne zurück in die Schweiz will, um Skizulaufen." Seine trockene Antwort: "Gönn mir bitte noch ein Spiel." Das gibt's nun, am Freitag, wie gesagt, gegen Wawrinka. Und nach seinen bisherigen Auftritten hier ist Federer (aktuell nur noch Nummer 17 der Welt) absolut nicht chancenlos, auch wenn sein Landsmann, der Weltrangliste-Vierte, seit Monaten in absoluter Topverfassung ist.

11.01 Uhr: Roger Federer ist erleichtert. Im Interview nach dem Spiel lobt er seinen Gegner Mischa Zverev für ein überragendes Turnier. "Ich freue mich sehr für ihn." Federer selbst ist ebenfalls zufrieden mit sich und seinem Auftritt in Melbourne. Nun blickt er mit Freude auf das Halbfinale gegen seinen Landsmann Stan Wawrinka.

SPIEL, SATZ, MATCH, FEDERER, 6:1, 7:5, 6:2: Spektakuläres Ende einer Machtdemonstration nach gut anderthalb Stunden. Mit einer krachenden Vorhandcross hämmert sich Federer in sein 14. Australian-Open-Halbfinale. Irre gut gespielt, aber auch Kompliment an Zverev für eine - Ausnahme Satz eins - kämpferisch und teilweise auch spielerisch überzeugende Leistung.

MATCHBALL FEDERER! Aufschlag Federer, leichter Rückhandfehler Zverev, Matchball Federer.

SPIEL FEDERER, 1:6, 5:7, 3:4, 2:5: Ewig langes Aufschlagspiel, über zehn Minuten geht es hin und her. Spielball, Breakball, Spielball, Breakball, Spielball, Breakball – und am Ende jubelt der Schweizer, die Vorentscheidung? Unnötig aus Sicht von Zverev war das allemal, denn auf mehrere starke Volleys folgen fast immer leichte Fehler oder Einladungen an Federer, die dieser mit überragenden Passierschlägen nutzt.

*Datenschutz

SPIEL FEDERER, 1:6, 5:7, 2:4: War's das für den Deutschen? Federer gewinnt sein Aufschlagspiel mühelos. Zverev bietet ihm nun mehrfach die offene Seite an. Der Schweizer spielt sehr genau, aber Zverev geht auch gerade nicht mehr richtig nach.

SPIEL FEDERER, 1:6, 5:7, 2:3: Mann, ist das bitter für Zverev. Er spielt so mutig und mittlerweile auch so gut, aber Federer ist einfach besser. Und in diesem Spiel sehen wir den bisher besten Ballwechsel der Partie. 40:30 für Zverev, der Deutsche ist am Netz, Lob Federer, Lob Zverev, Schmetterball Federer, Rückhand Zverev, der sofort ans Netz geht, Federer kontert, Zverev blockt per Volley, dann wieder Lob des Schweizers und der Deutsche vermutet den Ball im Aus. Doch seine Spekulation geht nicht auf, der Ball ist klar im Feld. Auf das Spektakel folgt der Breakball und dann die Vollendung des Schweizers durch eine Weltklasserückhand longline vorbei am aufgerückten Deutschen!

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Läuft für den Schweizer.

(Foto: AP)

SPIEL FEDERER, 1:6, 5:7, 2:2: Die ehemalige Nummer eins der Welt spielt weiter teilweise begeisterndes Tennis. Auf einen sensationell-coolen Returnwinner von Zverev, lässt Federer viermal seine Klasse folgen: Ass, Halbvolley, Vorhand cross, Volley - Spielgewinn.

SPIEL ZVEREV, 1:6, 5:7, 2:1: Wäre doch bloß dieser ultranervöse erste Satz nicht gewesen, Zverev wäre hier voll im Spiel. Aber trotz des Zwei-Satz-Rückstands lässt er sich nicht hängen. Wieder gute Aufschläge auf den Körper von Federer. Dessen Returns kommen so ohne die berüchtigten Winkel des Schweizers ins Spiel. Gut für Zverev, der sein Volleyspiel aufziehen kann und mittlerweile auch schwere Netzangriffe ganz stark verwertet.

SPIEL FEDERER, 1:6, 5:7, 1:1: Machen wir's kurz: Souverän, souveräner, Federer. Zu Null zum Ausgleich. Das Servicespiel dauerte nicht mal eine Minute.

SPIEL ZVEREV, 1:6, 5:7, 1:0: Puh, durchatmen bei Zverev. Gleich mehrfach droht in seinem ersten Service ein böser Start in Satz drei. Nach 0:30 geht's über Einstand. Zverev geht weiter konsequent ans Netz und steht da nun wie eine Wand. Zweimal trifft er den Ball allerdings nur mit dem Rahmen. Egal, die Filzkugel landet im Feld und ist für Federer unerreichbar. Das Glück muss man sich halt auch - blöde Floskel - erarbeiten. Und das tut Zverev hier mittlerweile wahrlich.

SPIEL UND SATZ ZWEI FEDERER, 1:6, 5:7: Oh man, Zverev. Federer führt 40:0, dann schiebt der Deutsche einen Return mit Glück und Kraft ins Feld, 15:40. Noch ein Weltklassevolley hinterher und plötzlich ist hier doch wieder eine Chance für den 29-Jährigen, zumal Federer anschließend über den zweiten Aufschlag kommen muss, doch den Return verzieht Zverev mit der Rückhand völlig. Statt Einstand, Satzverlust. Ärgerlich.

SPIEL FEDERER, 1:6, 5:6: Ohje, blöd gelaufen für Zverev. Haben wir gerade noch geschrieben, dass Federer nun anfälliger agiert? Vergessen Sie's wieder. Federer attackiert jeden Ball so beeindruckend wie in Satz eins, zweimal die krachende Rückhand longline, Break, zu Null. Bitter für den Deutschen.

SPIEL FEDERER, 1:6, 5:5: Der Deutsche schnuppert am Breakball - 15:30. Doch Federer spielt mutig, attackiert aggressiv über die Vorhand, dann ein leichter Rückhandfehler von Zverev und ein intelligenter Kick-Aufschlag von Federer zum 5:5.

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Spielt nun fehleranfälliger: Roger Federer.

(Foto: AP)

SPIEL ZVEREV, 1:6, 5:4: Ganz klare Nummer jetzt für den Deutschen. Zu Null bringt er seinen Service durch und stellt sich nun auch gut auf die Attacken seines Gegners ein. Zum bereits dritten Mal sucht Federer den Erfolg durch einen Ball auf Zverev, doch der hat den Schläger rechtzeitig in Position - 30:0. Danach noch ein ganz, ganz blöder Vorhandfehler von Federer jenseits des offenen Feldes und ein Ass, Spiel Zverev.

SPIEL FEDERER, 1:6, 4:4: Beide Kontrahenten bringen ihre Spiele jetzt souverän durch. Dennoch: Zverev bringt jetzt mehr Aufschläge zurück und zwingt Federer damit ins Spiel. Die langen Rallyes dominiert der Schweizer zwar, doch der Deutsche zeigt Gegenwehr. Ein gutes Zeichen!

SPIEL ZVEREV, 1:6, 4:3: Wenn Federer spielt, dann müssen wir für Zverev festhalten: Er kämpft. Er will sich nicht demütigen lassen. Über gute Aufschläge auf den Körper seines Gegners bereitet er seine Netzangriffe vor und vollendet diese weiterhin mit Selbstvertrauen und Überzeugung. Durch das druckvollere Spiel hat sich nun auch die Fehlerzahl des Schweizers deutlich erhöht. Aktuell bewegen sich die Beiden - zumindes was die Punkte angeht - auf Augenhöhe, über 40:15 zum Spielgewinn.

SPIEL FEDERER, 1:6, 3:3: Die ehemalige Nummer eins spielt jetzt Tennis. Die Rallyes werden zwar länger, aber sie werden dominiert vom Schweizer. Das sieht einfach nur gut aus. Er legt sich den Gegner zurecht und wartet auf den Moment für den Winner. Auch wenn's über 40:30 geht, wirkte es nie so, als könne der Deutsche sich hier erneut Breakchancen erarbeiten.

SPIEL FEDERER, 1:6, 3:2: Und prompt das Re-Break. Federer zweimal stark zum 0:30, dann kontert Zverev mit einem Servicewinner, kann aber zwei Breakbälle in der Folge nicht verhindern. Den ersten wehrt er mit einem schönen Schmetterschlag ab, den zweiten nutzt Federer, weil er nach einem Netzroller den Ball auf Zverevs Körper bringt. Nicht unfair, eher clever. Denn der Deutsche kann sich nicht mehr rechtzeitig winden.

SPIEL ZVEREV, 1:6, 3:1: Zverev macht's jetzt wie Federer in Satz eins. Zu Null (!) holt er sich das erste Break. Irre gut retourniert, kein Fehler und einmal mit ein bisschen Glück, als der Schweizer einen Netzroller ins Nirwana hämmert.

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Alexander hat jetzt Spaß am Spiel seines Bruders.

(Foto: REUTERS)

SPIEL ZVEREV, 1:6, 2:1: Zverev meldet sich nun endgültig an. Endlich spürt man die Überzeugung, das Selbstvertrauen und die Freude, mit der er sich bisher durch das Turnier gewütet hat. Mit präzisen Volleys zwingt er Federer zunehmend in die Bewegung und holt sich so die Punkte. Das sieht jetzt lockerer aus und nicht mehr so nach mühsamer Maloche - und der Schweizer spürt das!

SPIEL FEDERER, 1:6, 1:1: Boris Becker fühlt sich am Eurosport-Mikrofon an die 80er Jahre erinnert. Auf beiden Seiten jetzt dominantes Serve-and-Volley-Spiel. Und Zverev mischt jetzt endlich auch mit. Bei 15:30 riecht es nach den ersten Breakchancen, doch Federer kontert wieder mit einer krachenden Rückrand cross. Federer muss über Einstand gehen, holt sich den Service dann aber mit Ass und einer Vorhand aufs Grundlinien-Eck.

SPIEL ZVEREV, 1:6, 1:0: Sehr guter Auftakt in Satz zwei. Starke Varianten beim Aufschlag und starkes Volley-Spiel. Über 30:0, 40:15 geht's zum Spielgewinn. Mit seinem druckvollen Agieren hat der 29-Jährige Federer jetzt auch mal zu leichteren Fehlern gezwungen.

SPIEL UND SATZ EINS FEDERER, 1:6: 19 Minuten, Satz eins fertig. Unfassbare Performance des Schweizers. So klar hatte das hier wohl niemand erwartet. Und auch wenn es bisher eine Demütigung war, es gibt auch gute Nachrichten für den Deutschen: Federer zeigt mittlerweile menschliche Züge, haut zwei Vorhände hintereinander leicht ins Aus. Es geht über 30:30 und dann nochmal über Einstand. Bedeutet: Es wird ein klitzekleines bisschen ausgeglichener. Mehr allerdings auch nicht...

SPIEL ZVEREV, 1:5: Wie gut muss Zverev dieses Aufschlagspiel tun? Endlich der erste Punkt, endlich die ersten "schwächeren" Momente seines Gegners. Zwei glückliche Volleys, mit dem Rahmen getroffen, danach Serve-and-Volley gut durchgebracht. Wenigstens gibt's hier in Satz eins so nicht die schallendste aller Ohrfeigen.

SPIEL FEDERER, 0:5: Zwölf Minuten gespielt, Federer 5:0 vorne. Irre, was der Schweizer hier spielt. Gefühlt hat er bislang jeden Ball perfekt getroffen. Solch dominierendes Blitztennis kennen wir eigentlich nur von Steffi Graf, aber das ist ja schon ewig her...

SPIEL FEDERER, 0:4: Was für eine Tennis-Demonstration des ehemaligen Weltranglisten-Ersten. Federer retourniert spektakulär und lässt dem Deutschen hier nicht den Hauch einer Chance. Mit einem sensationellen Rückhand-Cross holt er sich auch Spiel vier - nach gerade einmal zehn Minuten!

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Läuft noch gar nicht...

(Foto: AP)

SPIEL FEDERER, 0:3: Gleiches Spiel wie gerade. Wieder ein guter Auftakt für den Deutschen, wieder 30:0 vorne, doch dann kommt der Schweizer über ein Ass und starke Netzangriffe auf und schnappt sich auch das dritte Spiel. Für Zverev bedeutet das nun: Er muss sich schnell umstellen. Denn anders als gegen Murray bekommt der 29-Jährige hier ordentlich Druck vom Netz!

SPIEL FEDERER, 0:2: Zverev kommt eigentlich sehr gut in sein Service-Spiel rein. Zwei schnelle Punkte, doch dann stellt sich Federer besser auf die Aufschläge des Deutschen ein, retourniert gut und bringt die Filzkugel vier Mal sehenswert am Deutschen vorbei, der konsequent den Weg ans Netz sucht.

SPIEL FEDERER, 0:1: Souveräner Auftakt für den Schweizer. Zu Null gewinnt er sein erstes Aufschlagspiel. Eine gute Szene hatte Zverev bislang noch nicht. Aber hat ja auch gerade erst angefangen. Jetzt der erste Service für den Deutschen. Boris Becker sagt: "Ganz wichtig jetzt für Mischa, um ins Spiel zu kommen!"

9.25 Uhr: Nun geht's endlich los. Die Aufwärmphase in der Rod-Laver-Arena ist beendet. Federer hat Aufschlag.

9.23 Uhr: Am Eurosport-Mikrofon erklären die ehemaligen Topspieler Goran Ivanišević (Kroatien) und Michael Chang (USA), dass sie nicht an eine weitere Sensation des Deutschen glauben. "Ich denke nicht, dass Mischa noch einmal so spielen kann, wie gegen Andy Murray", sagt Ivanišević. Außerdem wisse Federer nach dem Aus der Topfavoriten Murray und Noval Djokovic um seine Chance auf den 18. Grand-Slam-Titel. Chang sieht das ähnlich und sieht Federer nach seiner Verletzung wieder auf Top-Niveau.

9.16 Uhr: Immer noch geht es auf dem Center Court nicht los. Werfen wir daher also noch kurz einen Blick auf Andrea Petkovic. Zusammen mit ihrer kroatischen Partnerin Mirjana Lucic-Baroni ist die deutsche Fed-Cup-Spielerin im Doppel-Viertelfinale ausgeschieden. Das Duo unterlag den Japanerinnen Eri Hozumi/Miyu Kato in 61 Minuten mit 3:6, 3:6. Damit ist auch im Doppel-Wettbewerb des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres keine deutsche Spielerin mehr vertreten.

Das ist Mischa Zverev

  • Mischa Zverev wurde am 22. August 1987 in Moskau geboren, seine Familie zog aber nach Hamburger, als er vier Jahre alt war.
  • Zverev ist 1,91 Meter groß und bringt 81 Kilo auf die Waage.
  • Seine erste Saison auf der ATP-Profitour spielte der Linkshänder bereits 2003.
  • Bislang hat er ein Preisgeld von knapp 2,7 Millionen US-Dollar eingespielt.
  • Seine bisher höchste Platzierung in der Weltrangliste war Rang 45, vor den Australian Open wurde er auf Rang 50 geführt.

9.08 Uhr: Ein Viertelfinale der Herrenkonkurrenz ist bereits gespielt. Federers Landsmann Stan Wawrinka hat sein Duell gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga dominiert und klar in drei Sätzen mit 7:6, 6:4, 6:3 gewonnen. Nun, in wenigen Minuten, folgt das Zverev-Spiel und dann stehen noch die Duelle David Goffin (Belgien) gegen Grigor Dimitrov (Bulgarien) sowie Rafael Nadal (Spanien) und Milos Raonic (Kanada) an.

9.04 Uhr: Von Unruhe ist beim Weltranglisten-50. aus Deutschland vor seinem bislang größten Match aber nichts zu spüren. Trotz der 0:6, 0:6-Pleite gegen Federer 2013 im Viertelfinale von Halle/Westfalen. Der Favorit jedenfalls hat höchsten Respekt vor dem Spätzünder: "Es wird schwierig. Mischa reitet auf einer Erfolgswelle und fühlt sich wahrscheinlich gerade so gut wie noch niemals zuvor auf dem Tennisplatz", sagte Federer.

8.59 Uhr: Auf dem Center Court findet derzeit noch eine Ehrung statt, unter anderem sind die beiden "Ehemaligen" Todd Martin und Rod Laver dabei. Das Spiel zwischen Zverev und Federer wird sich offenbar um wenige Minuten verschieben.

8.56 Uhr: Der Hobby-Pilot mit russischen Wurzel, der im Achtelfinale den topgesetzten Andy Murray entzauberte, kann den Maestro äußerst selbstbewusst zum Schlagabtausch im Flutlicht von Melbourne herausfordern. "Wer Murray geschlagen hat, kann natürlich gegen jeden anderen Spieler auch gewinnen", meinte Becker, mahnte aber gleichzeitig: "Mischa darf trotzdem nicht so weit nach vorne denken, das macht einen nur unruhig."

8.51 Uhr: Ausgerechnet in seinem ersten Grand-Slam-Viertelfinale trifft Zverev auf sein Idol Federer. Und das auf der großen Bühne der Rod-Laver-Arena in besonderer Atmosphären, vor 15.000 Zuschauern in der Night Session. Der Hamburger jedenfalls scheint schon jetzt Gänsehaut zu haben. "Das ist ein Traum. Roger ist mein Lieblingsspieler. Mit ihm bin ich im Tennis groß geworden, er war meine Inspiration", sagte der 29-jährige Zverev vor dem Duell mit dem Grand-Slam-Rekordsieger aus der Schweiz.

8.45 Uhr: Melbourne feiert den "Serve-and-Volley"-Veteran mit dem "linken Zauberhändchen". Und auch Boris Becker traut Mischa Zverev nach dessen märchenhaftem Triumphzug bei den Australian Open noch einiges zu. "Jetzt ist hier alles möglich, für jeden. Das wissen auch alle, und das spürt man sehr deutlich", sagte der dreimalige Wimbledonsieger Becker dem Sportinformationsdienst vor dem Viertelfinal-Duell mit Roger Federer (ab 9 Uhr).

Quelle: ntv.de