Technik
Repeater und Powerline-Adapter von AVM schneiden bei Stiftung Warentest besonders gut ab.
Repeater und Powerline-Adapter von AVM schneiden bei Stiftung Warentest besonders gut ab.(Foto: AVM)
Repeater und Powerline-Adapter von AVM schneiden bei Stiftung Warentest besonders gut ab.
Repeater und Powerline-Adapter von AVM schneiden bei Stiftung Warentest besonders gut ab.(Foto: kwe)
Mittwoch, 29. August 2018

Warentest bevorzugt Repeater: Das sind die besten WLAN-Verstärker

Stiftung Warentest prüft Geräte, mit denen man die Reichweite des heimischen WLANs erweitern kann. Die beste Lösung ist preiswert, die aufwändigste Technik nicht unbedingt im Vorteil.

Wer keine sehr kleine Wohnung hat, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit Stellen in den eigenen vier Wänden haben, die das WLAN des Routers nicht mehr abdecken kann. Stiftung Warentest hat untersucht, mit welcher Technik und mit welchen Geräten man das Netzwerk am besten vergrößern kann. Die wichtigste Erkenntnis: Teuer ist nicht unbedingt besser.

Die raffinierteste Lösung sind spezielle Mesh-Systeme, die ihr eigenes WLAN aufbauen und bei denen die Knotenpunkte miteinander kommunizieren. Endgeräte werden fast ohne Verzögerung von einem Zugangspunkt zum anderen weitergereicht und verlieren so nie die Verbindung. Im Test schnitt am besten Googles Mesh-System ab. Es ist allerdings teuer, kostet mit zwei Knoten 250 Euro, als Dreierpack 360 Euro.

Repeater kriegen das auch hin

Die Prüfer konnten allerdings keinen größeren Unterschied bei den Übertragungsraten zu einfachen Repeatern feststellen, die das Signal des WLAN-Routers verstärken. Das beste Gesamtpaket bietet hier laut Warentest der AVM FritzWLAN Repeater 1750E, der im Schnitt 67 Euro kostet. Repeater funktionieren am besten über kürzere Distanzen und wenn möglichst wenige Hindernisse die Übertragung abschwächen.

Auch für längere Distanzen empfehlen die Tester ein Produkt des Fritzbox-Herstellers. FritzPowerline 1260E WLAN Set für 135 Euro erweitert das Netzwerk über Stromleitungen. Ein Steckdosen-Adapter wird mit dem Router verbunden, der andere übernimmt den Datenstrom an einer anderen Steckdose und gibt ihn per WLAN oder Ethernet-Kabel weiter. Hier sollte man darauf achten, dass sich die Adapter im gleichen Stromkreis befinden, Mehrfachsteckdosen vermieden werden und keine anderen Störquellen in der Nähe eingesteckt wurden.

Dass die AVM-Produkte so gut abschneiden, liegt laut Stiftung Warentest vermutlich daran, dass die Fritzbox mit Powerline-Adaptern und Repeatern praktisch auch ein Mesh-Netzwerk aufspannt, das ähnliche Vorteile wie die Spezial-Lösungen bietet. Das konnte auch n-tv.de bei einem Vergleichstest feststellen.

Quelle: n-tv.de