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Kompakte TV-Geräte unter 43 Zoll Das sind die besten kleinen Fernseher

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Gerade noch kompakt: Dieser Fernseher hat einen 43-Zoll-Bildschirm und zählt damit noch zu den kleineren Geräten.

(Foto: LG)

Wer heute einen kleinen Fernseher möchte, muss Kompromisse eingehen. Stiftung Warentest hat 21 kompakte TV-Geräte geprüft und herausgefunden: Je kleiner der Bildschirm, desto schlechter das Bild. Wo lohnt es sich trotzdem, zuzugreifen?

Fernseher werden immer größer, smarter und schärfer. Die CES 2019 nutzten Konzerne wie LG, Samsung und Sony, um neue Bestmarken zu setzen. Wer die neueste Technik will, muss dabei auch in Kauf nehmen, dass die Bildschirme immer größer werden. Doch nicht jeder kann oder will sich einen Riesenfernseher ins Wohnzimmer stellen. Stiftung Warentest hat aktuelle kompakte Fernseher geprüft - das Ergebnis könnte Freunde des dezenten TV-Konsums enttäuschen.

Kleine nur befriedigend

Gute Geräte gibt es nämlich laut einem aktuellen Warentest-Bericht (Heft 2/2019) erst ab 40 Zoll - das entspricht immerhin einer Bildschirmdiagonalen von einem Meter. Und gehobene Modellreihen fangen oft erst bei 50 Zoll an. Das heißt aber nicht, dass es darunter gar nichts gibt: 21 Geräte hat Warentest geprüft, die alle eine Diagonale zwischen 22 und 43 Zoll haben. Die ganz kleinen Geräte mit 22- oder 24-Zoll-Bildschirm kann Warentest aber nicht empfehlen, sie geben demnach alle ein schlechtes Bild ab.

Der beste Kleine (22-24 Zoll) ist noch der Philips 24PFS5863 mit 24-Zoll-Bildschirm (330 Euro). Er hat zwar einen guten Sound, aber dafür das schlechteste Bild - insgesamt reicht es für die Note "Befriedigend (3,3)". Die anderen Kleinen sind aber beim Bild kaum besser und in der Gesamtwertung noch schlechter.

Ab 32 Zoll wird es besser

Die besten kompakten 32-Zöller im Test sind der LG32LK8200 (330 Euro) mit der Gesamtnote 2,9 ("Befriedigend") und der Hisense H32A5600 für 260 Euro (Gesamtnote 3,0, "Befriedigend"). Beide geben gute TV- und Videobilder ab, haben aber keine Bewegungsoptimierung, die Bildruckeln und Unschärfen reduzieren soll. Die gibt es grundsätzlich erst ab 40 Zoll. Der Hisense ist zudem der einzige Fernseher ohne Aufnahmefunktion. Alle anderen Geräte können das TV-Programm aufzeichnen.

Der kompakteste gute Fernseher im Test ist der Panasonic TX-40FXW724. Der einzige Testkandidat mit 40 Zoll holt die Gesamtnote 2,2 ("Gut"), ist mit einem Preis von 780 Euro aber auch nicht gerade günstig. Gute 43-Zöller sind dagegen schon ab 400 Euro zu haben. Testsieger ist der LG43UK6300 mit 43-Zoll-Bildschirm (405 Euro), er erreicht die Gesamtwertung 2,1 ("Gut").

Ausstattung ist auch wichtig

Neben dem Bild lohnt sich auch ein Blick auf die Ausstattung: Sendungen pausieren und später weitersehen geht etwa nur mit TV-Geräten, die "zeitversetztes Sehen" unterstützen. Von den Testgeräten unterstützen unter anderem der Hisense und Samsungs und Sonys Modelle diese Funktion nicht.

Will man gleichzeitig eine Sendung aufnehmen und eine andere sehen, braucht man ein Gerät mit zwei Empfangsteilen. Die haben im Test neben dem 40-Zöller von Panasonic nur der teurere 43-Zoll-Fernseher Panasonic TX43FXW754 (950 Euro) und der Sony KD43XF8505 (860 Euro).

LAN- oder WLAN-Anbindung bieten die meisten Fernseher, fast alle Geräte unterstützen zudem Online-Dienste wie Netflix oder Amazon Prime. Audioanschlüsse oder Bluetooth-Funk haben aber nicht alle Geräte an Bord. So bietet der 43-Zoll-Fernseher Samsung UE43NU7199 zwar das beste Bild im Test, aber weder Bluetooth noch analoge Audioausgänge, nur HDMI und einen optischen Digitalausgang.

Vielseitigkeitsmeister unter den Kleinen ist der 32-Zoll-Fernseher LG32LK8200 mit einer Teilwertung von 1,5 ("Sehr gut"). Die Großen von 40 bis 43 Zoll bekommen fast alle ebenfalls ein "Sehr gut", Sieger ist hier der Panasonic TX43FXW754.

Quelle: n-tv.de, jwa

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