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Neuheiten und Kult-Titel Die Spiele-Highlights der Gamescom

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Sparc ist ein schweißtreibendes VR-Game.

CCP Games

"Einfach zusammen spielen" - das ist das Motto der diesjährigen Gamescom. Die Videospielemesse in Köln ist ein El Dorado für alle Gamer. Zahlreiche Entwicklerstudios zeigen hier nicht nur neue, unbekannte Titel, sondern auch Fortsetzungen von beliebten Serien und Klassikern des Genres. Dabei den Überblick zu behalten, ist fast unmöglich. Alles auszuprobieren kann man an den Publikumstagen vom 23. bis zum 26. August gar nicht schaffen. Unter den zahllosen neuen Games stechen aber einige Titel hervor.

Age Of Empires

Einfach in eine andere Epoche reisen - wer hat sich das nicht schon einmal gewünscht? "Age of Empires" macht es möglich: Spieler drehen hier am Rad der Geschichte. Eine Neuauflage verspricht nun weitere historische Ereignisse. Die neue Ausgabe des Echtzeitstrategie-Klassikers "Age of Empires" zeigt Microsoft auf der Gamescom. In dem Trailer kommen allerdings noch keine Spielszenen vor.

Zu sehen sind Bilder aus verschiedenen Epochen - angefangen im antiken Rom bis hin zu Schlachten zwischen Europäern und amerikanischen Ureinwohnern. "Age of Empires IV" wird exklusiv für Windows 10 erscheinen. Ein genaues Datum wurde noch nicht bekanntgegeben. Für Fans des Klassikers zeigt Microsoft auch eine Neuauflage des ersten "Age of Empires", die "Definitive Edition". Hierfür wurden die Grafik aufpoliert und der Soundtrack neu produziert. Das Remake wird am 18. Oktober erscheinen und rund 20 Euro kosten.

Anno 1800

Die Faszination des Zeitreisens bedient auch das neue "Anno". Diesmal geht es jedoch nicht in die Zukunft, sondern zurück in die Vergangenheit. Nach zwei Abstechern in ferne Science-Fiction-Welten kehrt die Computerspielreihe "Anno" jetzt in die Vergangenheit zurück. Der französische Hersteller Ubisoft stellt auf der Gamescom "Anno 1800" vor, das die Spieler ins Zeitalter der frühen Industrialisierung versetzt. Fans müssen sich aber noch etwas gedulden: Erscheinen wird das Spiel erst Ende 2018.

Das neue "Anno", insgesamt das siebte der Serie, soll ein klassisches Endlos-Aufbauspiel werden. Die Spieler können zwischen mehreren Orten hin und her springen. Zu den bereits entwickelten Szenarien gehören Arbeiterstreiks, bei denen sich über den Fabriken mit aufständischen Arbeitern eine rote Faust dreht. Eine wichtige Rolle soll auch wieder der "Aquariumseffekt" bekommen: Die Spieler müssen nicht die ganze Zeit als Manager der Wirtschaftssimulation wirken. Sie können sich auch mal zurücklehnen und den Tieren und Besuchern im Zoo zuschauen.

EVE: Valkyrie

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So sieht "EVE: Valkyrie Warzone" aus.

(Foto: CCP Games)

Um bei "EVE: Valkyrie" als Weltraumpilot durchs All zu steuern, braucht man bald keine VR-Brille mehr. Der Spielehersteller hat nun für PC und Konsole eine Version entwickelt, die auf diese Technologie verzichtet. Rund 18 Monate nach Veröffentlichung des Space-Simulators "EVE: Valkyrie" wird das Spiel jetzt auch für Systeme ohne Virtual Reality veröffentlicht. Unter dem neuen Namen "EVE: Valkyrie - Warzone" können ab dem 26. September auch Piloten ohne Oculus Rift und HTC Vive in riesigen Weltraumschlachten fliegen.

"EVE: Valkyrie - Warzone" ist als Cross-Plattform-Spiel angelegt und verbindet PC- und Konsolenspieler mit und ohne VR. Für die PC-Version haben die Entwickler eine Gamepad- und eine Tastatur-Maus-Steuerung umgesetzt. Einige Besonderheiten der VR-Versionen wie etwa der Rundumblick fehlen. Dafür gibt es neue Raumschiffe und Mehrspieler-Modi wie ein im Weltall angesiedeltes "Capture the flag". "EVE: Valkyrie - Warzone" wird rund 30 Euro kosten. Wer das Spiel bereits besitzt, wird kostenlos per Software-Update auf den neuesten Stand gebracht, erklärte Entwickler CCP Games auf der Kölner Messe.

Sparc

Ein Highlight der Gamescom kommt vom isländischen Entwickler CCP Games und bringt virtuelle Realität und Sport zusammen. Bei "Sparc", einer absurden Mischung aus Tennis, Squash und Völkerball kommt man ordentlich ins Schwitzen. Klar, Sportspiele selbst sind nicht neu, Spiele, die selbst zur Bewegung anregen, gibt es auch schon länger. Aber ein Sportspiel in virtueller Realität (VR) ist noch ein Hingucker.

"Sparc" ist so ein Titel. Hier schlüpfen Spieler in die VR-Brille, nehmen die Controller in die Hand und finden sich plötzlich in einer virtuellen Kampfbahn wieder. "Virtuellen Vollkörpersport" nennt der Entwickler das Genre. Konkret bedeutet das für Testspieler auf der Gamescom, dass sie ihrem virtuellen Gegenüber bunte Bälle an den Kopf werfen und den Geschossen des Gegners ausweichen.

"Sparc" ist dabei  gar nicht so einfach zu spielen: Man weicht Bällen aus, während man gleichzeitig versucht, den Gegner mit immer ausgefeilteren Manövern über Bande, Boden und Decke zu treffen. Die Controller der Playstation werden zu den Händen des Spielers, auf Knopfdruck wird der Ball gegriffen oder ein Schild zum Zurückschlagen aktiviert.

Gespielt wird gegen menschliche Gegner in Matches mit Zeitlimit. Der Kontakt kommt über die Onlineplattform des Spiels zustande. Wer sein Outfit anpassen will, kann den eigenen Avatar und sein Erscheinungsbild nach seinen Vorstellungen gestalten. "Sparc" erscheint am 29. August zunächst nur für Playstation VR und wird rund 30 Euro kosten.

Genesis Alpha One

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Genesis Alpha One: Das Weltall birgt viele Gefahren.

(Foto: Radiation Blue)

Die Erde ist verloren, im Weltall liegt die Zukunft. Das ist das nicht ganz neue Szenario von "Genesis Alpha One", einer Simulation des deutschen Entwicklers Radiation Blue aus der Nähe von Freiburg. Neu ist allerdings, wie die gefährliche Reise durch das Weltall auf der Suche nach einem neuen Heimatplaneten für die Menschheit erzählt wird. Spieler stellen ihre Crew zusammen, bauen Erweiterungen für das Raumschiff und erkunden prozedural generierte Sternensysteme. Dabei spielt sich der Titel, den Publisher Team 17 in einer frühen Vorabversion auf der Gamescom zeigt, als eine Mischung aus Aufbau- und Wirtschaftssimulation mit Shooteranteilen.

Neben freier Erkundung können Spieler aus zahlreichen Missionen wählen, Ressourcen sammeln und müssen - weil im Weltall von "Genesis Alpha One" alles feindlich ist - Alien-Befall des Raumschiffs verhindern. Einmal nicht aufgepasst, bringt das Erzabbauschiff hordenweise garstige Käfer mit an Bord, die sich sofort über die Elektronik hermachen. "Das ist das Risiko der Weltraumerkundung", erklärt Danny Spiteri von Team 17. "Man weiß nie, was passieren wird."

Neben der Erforschung des Weltalls gibt es mit dem Gen-Labor einen weiteren Spielansatz. "Es ermöglicht einige interessante Möglichkeiten", deutet Spiteri an. Spieler haben etwa die Wahl, ob sie eine rein menschliche Crew durchs All steuern, außerirdische DNA integrieren oder im Laufe der Zeit ihre Mannschaft genetisch zu komplett neuen Wesen mit ganz neuen Eigenschaften umformen wollen. "Genesis Alpha One" soll 2018 für PC, Xbox One und Playstation 4 erscheinen. Einen genaueren Termin will Publisher Team 17 noch nicht nennen.

The Escapists 2

Das pixelige Knastausbrecher-Abenteuer "The Escapists" war 2015 ein Überraschungserfolg. Jetzt hat Publisher Team 17 auf der Gamescom den Nachfolger für PC, Mac, Linux, Playstation 4 und Xbox One veröffentlicht. "The Escapists 2" bleibt dem Spielprinzip des Vorgängers - Ausbrechen aus immer komplizierteren Gefängnissen - treu, fügt aber einige Neuerungen hinzu. Erstmals gibt es ein als Erinnerung eines Gefangenen erzähltes Tutorial, außerdem haben die Knäste nun auch mehrere Etagen.

Größte Neuerung ist aber der Multiplaymodus. Mehrere Ausbrecher können nun gemeinsam alle Sperren und Mauern überwinden, dazu gibt es viele neue Gegenstände und Kombinationsmöglichkeiten, die zu immer neuen Ausbruchswegen führen. "The Escapists 2" kostet als Download rund 20 Euro. Eine Version für Nintendos Switch ist nach Angaben des Publishers in Arbeit.

Quelle: n-tv.de, jwa/dpa

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