Technik

Welche Bildschirme taugen etwas? Ein günstiger Monitor schneidet gut ab

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Die getesteten Bildschirme erledigen ihre Arbeit weitestgehend problemlos.

(Foto: imago images / Westend61)

Ein guter Monitor erleichtert das Arbeiten und sorgt auch in der Freizeit für Vergnügen. Stiftung Warentest hat Bildschirme bekannter Marken unter die Lupe genommen. Alle erhielten mindestens die Note "befriedigend".

Die 15 Monitore mit Bildschirmdiagonalen von 60 bis 69 Zentimeter konnten im Test von Stiftung Warentest überzeugen. Keiner erhielt die Note "ausreichend" oder schlechter. Neun Bildschirme erhielten dabei ein "gut" und sechs wurden mit einem "befriedigend" bewertet. Bewertungskriterien waren unter anderem die Schnelligkeit des Bildaufbaus, der Blickwinkel, die Farbgleichmäßigkeit und die Standbilder über HDMI.

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Fünf Bildschirme erhielten die Bestnote im Test von 2,2. So konnten zum Beispiel die Monitore von Dell U2719DC für 470 Euro und LG 27UK850-W für 520 Euro im Test überzeugen. Auch die Note "gut" erhielt der günstigste Bildschirm im Test für nur 130 Euro. Es handelt sich dabei um den HP 24fh. Er braucht lediglich drei Sekunden, bis er angeschaltet ist. Mit neun Sekunden benötigt der Iiyama Prolite übrigens am längsten zum Aufwachen.

In Sachen Bildschirmauflösung für die Bildbearbeitung schnitten die Monitore von BenQ PD2700U für 490 Euro und LG 27UK850-W am besten ab. Sie verfügen über eine gestochen scharfe UHD-Bildschirmauflösung. Zwei Bildschirme überzeugten die Tester zudem mit einem integrierten Umgebungslichtsensor, der die Helligkeit des Monitors automatisch den Lichtbedingungen der Umgebung anpasst. Dazu gehört zum Beispiel der Eizo EV2457 für 455 Euro.

Nichts fürs Fernsehen und Gaming

Obwohl sich die getesteten Bildschirme nicht für eingefleischte Gamer eignen, können mittelmäßig schnelle Spiele dennoch auf allen ausgeübt werden. Gut eignet sich dafür zum Beispiel der Asus VP248HL für 170 Euro. Vom Fernsehen raten die Tester jedoch bei allen Monitoren ab. Lediglich für Youtube-Videos reicht deren Bildqualität aus, da das Bild bei flüssigen Bewegungen anfängt, zu wackeln.

Die getesteten Bildschirme sind daher eher für die Bearbeitung von Dokumenten, E-Mails schreiben oder das Surfen im Netz geeignet. Für ein angenehmes Arbeiten ist auch die Höhenverstellbarkeit des Bildschirmes von großer Bedeutung. Diese ist bei fünf Modellen jedoch nicht gegeben, darunter beim Asus MX279HE.

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Quelle: imi

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