Technik

Garmin und Apple vorne Gute Smartwatches sind teuer

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Eine Smartwatch ist nicht immer ein guter Fitnesstracker.

(Foto: imago images/Westend61)

Stiftung Warentest prüft elf aktuelle Smartwatches zwischen 50 und fast 600 Euro. Nur drei Geräte werden gut bewertet, der teuerste Testkandidat schneidet am besten ab, der günstigste ist mangelhaft.

Das Angebot an Smartwatches ist groß, aber nur wenige Geräte sind kommunikativ talentiert und gleichzeitig gute Fitnesstracker. Stiftung Warentest hat elf aktuelle Modelle geprüft und nur drei Geräte gut bewertet. Die jüngste Apple Watch ist noch nicht durchgetestet, zeigt aber bereits "Siegergene".

Geprüft wurden die Wearables mit Smartphones mit den Betriebssystemen Android 9 und 10 sowie Apples iOS 13. Folgende Funktionen standen mit unterschiedlicher Gewichtung in abnehmender Reihenfolge im Fokus: Fitnessfunktionen, Handhabung, Kommunikation und weitere Funktionen wie Telefon, Musik und Navigation. Außerdem wurden Stabilität sowie Datenschutz und Datensicherheit gecheckt und die Geräte auf Schadstoffe geprüft.

Zwei gute Allrounder

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Das Fazit der Tester: Einige Uhren liefern genaue Fitnessdaten, einige sind besonders gut in Sachen smarter Kommunikation. Aber nur zwei Uhren beherrschen beides gleichzeitig: Die Garmin Fenix 6 Pro - sie kostet 560 Euro und hat mit der Gesamtnote 2,1 die Nase vorn - und die Apple Watch 6 für 460 Euro. Allerdings konnten die Tester die neue Apple Watch für ihre neue Ausgabe aus Zeitgründen nur antesten. Die Messwerte beim Schwimmen stehen noch aus, sodass die Watch nicht in die Gesamtwertung aufgenommen wurde. Die Apple Watch 6 zeige aber bereits "Siegergene", so die Warentester.

Dicht gefolgt werden Garmin Fenix 6 Pro und die Apple Watch 6 von den Modellen Polar Grit X für 390 Euro (2,2) und der Garmin Venu für 315 Euro (2,3), die etwas schlechtere Kommunikationsfunktionen aufweisen.

Gute Fitnessdaten gibts günstiger

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Die preiswerten Modelle wie die Swisstone SW 750 Pro für 89 Euro und die Huami Amazfit GTS für 118 Euro landeten mit befriedigenden Qualitätsurteilen auf den hinteren Rängen. Aber auch die wesentlich teureren Samsung Galaxy Watch 3 (445 Euro) und Suunto 7 (465 Euro) kamen über ein "befriedigend" nicht hinaus.

Die Swisstone SW 750 Pro überzeugte die Tester aber bei den Fitnessdaten, die Samsung Galaxy Watch 3 und die Suunto 7 schnitten bei "Kommunikation und anderen Funktionen" sehr gut beziehungsweise gut ab. Als einziges getestetes Gerät fuhr die mit rund 50 Euro sehr günstige Xlyne Keto Sun Reflect ein "mangelhaft" ein.

Wegen Mängeln in der Datenschutzerklärung wurden alle elf Modelle abgewertet. Die Rechte der Nutzer würden bei allen Anbietern nicht vollständig erklärt, Rechtsgrundlagen, konkret erfasste Daten und deren genaue Verwendung nur schwammig und unvollständig erklärt, so die Begründung.

Quelle: ntv.de, kwe