Technik

Neulinge von Wiko, Sony und LG Smartphones unter 200 Euro können was

Es ist noch nicht lange her, da waren Smartphones unter 200 Euro eine Zumutung. Dass sich das inzwischen deutlich geändert hat, zeigen die neuen Einsteiger-Geräte von Wiko, Sony und LG.

Alles Mittelklasse oder was? Nein, es gibt sie noch, die Einsteiger-Smartphones. Für 200 Euro oder weniger bieten sie eine ordentliche Ausstattung - und schaffen es sogar, Akzente zu setzen.

Wiko View 4

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Das Wiko View 4 macht auch optisch etwas her.

(Foto: Wiko)

Mit einem 5000 Milliamperestunden (mAh) starken Akku wartet das jüngste Smartphone der französischen Smartphone-Marke Wiko auf. Damit soll das View 4 mit 6,52-Zoll-HD-Display beim Durchschnittsnutzer bis zu drei Tage laufen.

Das Dual-Sim-Gerät ist mit Android 10, zwei Jahren Update-Garantie, Triple-Kamera mit Google Lens, Achtkern-Prozessor (Mediatek A25) und Extra-Taste für den Sprachassistenten zeitgemäß ausgestattet. Dem Prozessor stehen 3 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher (RAM) zur Seite, der interne Flash-Speicher ist 64 GB groß und kann erweitert werden.

Die Kunststoffrückseite in Glasoptik schillert mit Farbverläufen. Für 170 Euro muss der Käufer aber mit Micro-USB-Port und ohne Fingerprint-Sensor leben. Das View 4 ist ab 24. Februar in Blau, Gold oder Grün verfügbar, eine Lite-Version mit 4000-mAh-Akku, 2 GB RAM und 32 GB Speicher folgt im April für 130 Euro.

Sony L4

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Das Xperia L4 hat einen Bildschirm im Kino-Format 21:9.

(Foto: Sony)

Das von Sony vor einem Jahr in der Oberklasse eingeführte, längliche 21:9-Kino-Format ist in der Einstiegsklasse angekommen. Auch das 6,2-Zoll-HD-Display des neuen Xperia L4 ist so proportioniert, dass Filme ohne schwarze Balken dargestellt werden können. Außerdem stecken eine Triple-Kamera, Achtkern-Prozessor (Mediatek P22) und NFC im Gehäuse. Der Fingerabdrucksensor ist seitlich platziert.

Die Japaner setzen noch auf Android 9, ein Update soll aber bald kommen. Der Akku hinter der mattierten Kunststoffrückseite leistet 3580 mAh, geladen wird über USB-C. Mit 3 GB RAM und 64 GB erweiterbarem Speicher soll das L4 in Blau oder Schwarz für rund 200 Euro ab April zu kaufen sein.

LG K41S

Eine Quad-Cam in einem Einsteigergerät ist ungewöhnlich. Doch LG setzt beim neuen K41S LG genau auf so eine Kamera mit vier Sensoren und Objektiven für Weitwinkel (13 Megapixel), Ultraweitwinkel (5 Megapixel), Makro und Unschärfe-Effekte (jeweils 2 Megapixel). Die Rechenleistung liefert ein noch nicht näher benannter Achtkern-Chip und das 6,55-Zoll-Display bietet auch hier nur klassenübliche HD-Auflösung.

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Die Kamera-Ausstattung des LG K41S ist für die Einsteigerklasse beachtlicht.

(Foto: LG)

Zur weiteren Ausstattung zählen ein 4000 mAh großer Akku, USB-C-Port, NFC, Fingerprint-Sensor, seitliche Sprachassistenten-Taste, 3 GB RAM und 32 GB erweiterbarer Speicher. Bislang verraten die Koreaner nur, dass das Gerät im April in Grau und Schwarz auf den Markt kommen soll, nennen aber noch keinen Preis. In Indien kostet das Gerät Gerüchten zufolge umgerechnet weniger als 140 Euro.

Quelle: ntv.de, kwe/dpa