Technik

Coronavirus kein Problem? Termin für iPhone SE 2 steht angeblich

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Das iPhone SE 2 soll wie das iPhone 8 aussehen, aber so kräftig wie ein iPhone 11 sein.

(Foto: Apple)

Der Marktstart für das iPhone SE 2 steht angeblich fest, Apples "Billig-Smartphone" soll schon bald zu haben sein, berichtet eine Webseite. Die Frage ist aber, ob ihre Informanten schon wussten, dass das Coronavirus möglicherweise die Produktion ausbremst.

Die deutsche Webseite "iPhone-Ticker" berichtet, Apple werde das iPhone SE 2 voraussichtlich am 3. April auf den Markt bringen. Aus dem Termin ergebe sich, dass das Gerät in der Woche davor vorgestellt werde, "aller Wahrscheinlichkeit nach" am Dienstag, dem 31. März. "iPhone-Ticker" bezieht sich dabei auf Informationen, die direkt aus dem Apple-Umfeld stammten. Man habe keinerlei Anlass, an der Verlässlichkeit der Tippgeber zu zweifeln, heißt es in dem Artikel.

Zutreffende Leaks aus Deutschland sind rar, doch da März-Events bei Apple üblich sind und der Termin schon nahe ist, könnte "iPhone-Ticker" durchaus einen Treffer gelandet haben. "Macnotes.de" schreibt, der Tipp könnte von Mitarbeitern eines Apple Store oder einer großen Elektronik-Kette stammen. Das ergibt Sinn, schließlich müssen sie rechtzeitig vor einem Marktstart Bescheid wissen, um sich vorbereiten zu können. Vielleicht hat die Webseite auch einfach nur geraten - ein Dienstag Ende März als Showtermin ist den Erfahrungen der vergangenen Jahre nach schlicht ziemlich wahrscheinlich.

Apple warnt

Aber auch wenn die Infos stimmen, muss das nicht unbedingt heißen, dass der iPhone-SE-Nachfolger tatsächlich am 3. April auf den Markt kommt. Denn Apple hat erst heute Nacht unserer Zeit wegen der weiter grassierenden Coronavirus-Epidemie eine Umsatzwarnung herausgegeben. Aufgrund der Einschränkungen der Produktion in China gebe es weiterhin weltweite Lieferengpässe beim iPhone, heißt es darin. Die Produktion laufe zwar wieder an, "aber die Rückkehr zu normalen Bedingungen" dauere länger als erwartet.

Die Umsatzwarnung passt zu einem "Bloomberg"-Bericht von Ende Januar. Selbst wenn vor Ort die Produktion normal ablaufen könnte, sei es doch unwahrscheinlich, dass es keine Probleme in der Lieferkette gäbe, sagte ein Analyst dem Dienst. Jede Verzögerung bei der Versorgung mit Rohstoffen, der Herstellung, der Montage, den Tests oder beim Transport bedeute eine Verzögerung. Foxconn widersprach zwar den Befürchtungen, man habe Maßnahmen getroffen, um allen Verpflichtungen nachzukommen. Doch keine drei Wochen später ist das jetzt hinfällig.

Preise ab 450 Euro?

Aber auch wenn es etwas länger dauern sollte, lohnt es sich wahrscheinlich für sparsame Nutzer, auf den Nachfolger des iPhone SE 2 zu warten, der möglicherweise auch als iPhone 9 verkauft wird. Den Gerüchten nach ist mit einem Gerät mit dem Gehäuse des iPhone 8 mit einer einzelnen Kamera auf der Rückseite und einem Fingerabdrucksensor unterhalb des Displays zu rechnen.

Innen werkelt aber mit großer Wahrscheinlichkeit der gleiche A13-Chip wie in den aktuellen iPhones. Damit ist das Gerät leistungsstark und erhält voraussichtlich für mindestens vier Jahre Betriebssystem-Updates. Dazu werden vernünftige Speicherausstattungen mit 64 oder 128 Gigabyte erwartet. Das günstigste Modell könnte in Deutschland etwa 450 Euro kosten.

Quelle: ntv.de, kwe

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