Technik

Apple teilt die Serie aufWas bereits über das iPhone 18 bekannt ist

21.01.2026, 16:21 Uhr
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iPhone 18 Pro Konzept @ld_vova
iPhone 18 Pro und Pro Max könnten nur noch eine Bohrung für die Frontkamera im Display haben. (Foto: @Id_vova)

Im kommenden September stellt Apple neue iPhones vor, aber voraussichtlich nur drei. Zwei oder sogar drei weitere Geräte sollen erst im Frühjahr folgen. Auch technisch ist der Abstand zwischen den Neulingen wahrscheinlich größer als bei der aktuellen Generation.

Wer auf ein neues iPhone wartet, muss sich wohl je nach Anspruch noch einige Monate oder länger als ein Jahr gedulden müssen. Denn mit großer Wahrscheinlichkeit wird Apple im kommenden September nicht alle 18er - beziehungsweise neue Modelle vorstellen. Das berichteten inzwischen mehrere Quellen, unter ihnen auch der wohlinformierte Mark Gurman von "Bloomberg".

Demnach wird Apple im Herbst zunächst nur die beiden Pro-Modelle und das mit großer Spannung erwartete "iPhone Fold" präsentieren. Erst im Frühjahr 2027 sollen dann die Standard-Variante und das 18E folgen, möglicherweise auch ein weiteres iPhone Air. Damit trennt Apple zum einen seine Premium-Geräte auch zeitlich deutlich von den einfachen iPhones, zum anderen könnten Produktion und Logistik so leichter zu bewerkstelligen sein.

Auch technisch wird der Abstand zwischen den Top-Modellen und den Normalos voraussichtlich wieder größer, nachdem im vergangenen Jahr das iPhone 17 den Pros noch ein gutes Stück näher gerückt war. Während sich das aktuelle Duo mit einer deutlich veränderten Rückseite von den Vorgängern absetzte, wird man einen wichtigen Unterschied dieses Mal vermutlich auf der Vorderseite erkennen können.

Pros ohne Dynamic Island?

Nachdem ein Leaker namens "Smart Pikachu" Anfang Dezember auf Weibo schrieb, Apple erprobe ein Verfahren, die Komponenten für die Gesichtserkennung (Face ID) unter das Display zu verlegen, berichtete dies wenig später auch "The Information". Demnach werden iPhone 18 Pro und 18 Pro Max lediglich eine kleine Bohrung in der linken oberen Ecke des Bildschirms haben, durch die die Frontkamera blickt. Das breite Dynamic Island wäre damit zumindest für die beiden High-End-Modelle Geschichte. Wie das aussehen könnte, hat Designer @Id_vova auf X gezeigt.

Gestern schrieb allerdings der Leaker Instant Digital, tatsächlich werde das Dynamic Island nur deutlich schmaler ausfallen. Das erscheint plausibel zu sein, denn er fügte zur Erklärung eine entsprechende Komponente an.

Mit großer Sicherheit lässt sich dagegen sagen, dass die Pro-Modelle mit Apples neuem A20-Pro-Chip ausgestattet sein werden. Interessant ist, dass Analyst Jeff Pu laut "AppleInsider" damit rechnet, dass auf dem Chip auch der Arbeitsspeicher sitzen wird. Das könnte unter anderem die Leistung steigern, den Stromverbrauch senken und die Kühlung vereinfachen. Ansonsten wird der Chip durch einen Wechsel vom 3- zum 2-Nanometer-Verfahren bei der Fertigung leistungsfähiger sein, da auf gleicher Fläche mehr Transistoren untergebracht werden können.

Auch bei der Hauptkamera könnte es eine wichtige Änderung geben. Schon vor mehr als einem Jahr schrieb der bekannteste Apple-Analyst Ming-Chi Kuo, sie werde voraussichtlich eine variable Blende haben. Das kennt man unter anderem bereits vom Xiaomi 15 Ultra.

iPhone Fold

Kuo sagte auch bereits im vergangenen Sommer voraus, dass Apple zusammen mit dem Pro-Duo sein erstes faltbares iPhone vorstellen wird. Dem Analysten nach wird das faltbare iPhone wie ein Galaxy Z Fold entlang der Längsachse zusammengeklappt, der innere Bildschirm soll 7,8 Zoll groß sein. Die Selfie-Kamera sitzt möglicherweise unter dem Bildschirm. Das Außen-Panel ist Kuos Prognose zufolge 5,5 Zoll groß.

Das Scharnier soll aus einer Kombination aus Edelstahl und einer Titanlegierung bestehen, aus der auch das Gehäuse gefertigt sein soll. Erwartet wird, dass man beim aufgeklappten Gerät keine Falz entlang des Scharniers sehen oder sie zumindest kaum erkennbar sein wird.

Kuo erwartet weiterhin, dass das faltbare iPhone einen Fingerabdrucksensor (Touch ID) im Einschalter hat, da für die Gesichtserkennung (Face ID) in dem voraussichtlich ultradünnen Gehäuse zu wenig Platz ist. Geschlossen soll das Gerät 9 bis 9,5 mm dick sein, geöffnet etwa 4,5 bis 4,8 mm. Auch die Tele-Kamera spart sich Apple den Gerüchten nach ein, das Gerät soll nur über Haupt- und Ultraweitwinkel-Kamera verfügen.

iPhone 18, 18E und iPhone Air

Über die fürs Frühjahr 2027 geplanten Premieren ist noch nicht viel bekannt. Man kann allerdings davon ausgehen, dass sich die Veränderungen zu den aktuellen Geräten in engen Grenzen halten werden. Möglicherweise erhält das iPhone 18 eine abgespeckte Kamera-Taste ohne Sensor, um Kosten zu sparen. Als Verbesserung wird neben einem stärkeren Chip ein größerer Arbeitsspeicher gehandelt.

Was das iPhone Air 2 betrifft, wird bisher lediglich gemunkelt, dass Apple versuchen könnte, eine zweite Kamera unterzubringen. So sollen die beim aktuellen Modell offenbar mauen Verkaufszahlen angekurbelt werden.

Quelle: ntv.de, kwe

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