Technik

Outlook hängt sich aufWindows-Update geht mächtig in die Hose

22.01.2026, 11:21 Uhr
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Bei betroffenen Systemen streikt Outlook. (Foto: IMAGO/Zoonar)

Microsoft veröffentlicht ein Update für Windows 11, das mehr Probleme schafft, als es löst. Unter anderem wird Outlook lahmgelegt. Am besten installiert man die Aktualisierung erst gar nicht, ansonsten gibt es bisher nur eine Notlösung.

Eigentlich sollte man Sicherheitsupdates für Windows sofort installieren, aber weil es in der Vergangenheit schon mehrmals Probleme mit Aktualisierungen des Betriebssystems gab, warten etliche Nutzerinnen und Nutzer erst mal ein paar Tage ab, bevor sie dies tun. Dass das keine schlechte Taktik ist, zeigt Microsofts Update (KB5074109/KB5073455) vom 13. Januar, das den E-Mail-Client Outlook teilweise lahmlegt. Außerdem gibt es Berichte über Computer, die sich nicht mehr herunterfahren lassen, und weitere Fehler.

Die meisten Probleme konnte Microsoft mit nachgereichten Updates inzwischen beseitigen, doch Outlook stellt sich nach wie vor quer. Speziell geht es um POP-Konten oder allgemein um Profile, die PST-Dateien auf den Cloud-Servern von OneDrive ablegen. PST (Personal Storage Table) ist ein proprietäres Format von Microsoft, um Dateien für E-Mails, Kontakte, Kalendereinträge, Aufgaben, Notizen und andere Outlook-Daten zu speichern.

Einem Microsoft-Support-Beitrag zufolge treten folgende Symptome auf:

  • Outlook hängt sich auf und zeigt "Reagiert nicht" an.

  • Outlook kann nicht erneut geöffnet werden, ohne den Prozess im Task-Manager zu beenden oder den Computer neu zu starten.

  • E-Mails werden nicht im Ordner "Gesendete Objekte" angezeigt, obwohl sie gesendet wurden.

  • Outlook lädt E-Mails erneut herunter.

Der Status des Problems wird bisher als "In Untersuchung" angezeigt, es gibt also noch kein Update, das es beseitigt. Bis dahin schlägt Microsoft betroffenen Nutzerinnen und Nutzern vor, auf Webmail umzusteigen, also Outlook im Browser aufzurufen.

Alternativ könne man die PST-Dateien aus OneDrive verschieben oder das fehlerhafte Windows-Update entfernen, heißt es auf der Support-Seite. Dies könne allerdings kompliziert sein. Falls man es doch angehen möchte, verlinkt Microsoft auf entsprechende Anleitungen.

Quelle: ntv.de, kwe

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