Technik

Sinkender Absatz prophezeit iPhone 7 zu langweilig?

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So stellt sich ein Twitter-User das iPhone 7 vor. Erste Leaks verraten, dass die Plastikstreifen für die Antennen schwungvoller verlaufen.

(Foto: Veniamin Geskin/@VenyaGeskin1)

Ein Apple-Kenner sagt dem Konzern schwere Zeiten voraus. Das iPhone 7 werde sich schlecht verkaufen, der Konzern müsse in diesem Jahr mit rückläufigen Verkaufszahlen rechnen. Woher dieser Pessimismus?

Apples iPhone 7 beschäftigt die Fachpresse schon seit längerem, bereits im September 2015 kursierten Gerüchte um das kommende Apple-Flaggschiff - rund ein Jahr vor dessen wahrscheinlicher Premiere im Herbst 2016. Bislang ging es vor allem um Design und Ausstattung des Handys. Jetzt wagt Apple-Experte Ming-Chi Kuo eine Verkaufsprognose, und die sieht den Konzern 2016 mit sinkenden Absatzzahlen kämpfen.

Prognosen, die die Zukunft betreffen, sind bekanntermaßen schwierig. Doch der Star-Analyst von KGI Securities beweist immer wieder ein sicheres Händchen, wenn es um die Zukunft von Apple geht. Zuletzt lag er mit Vorhersagen zum iPhone SE richtig und sagte der Apple Watch sinkende Absatzzahlen voraus - um 25 Prozent sollten die Verkäufe in diesem Jahr einbrechen. Jetzt schiebt Kuo die nächste Negativprognose hinterher, berichtet "Macnotes".

Zu wenig Kaufanreize?

Kuo rechne damit, dass Apple 2016 zwischen 190 und 205 Millionen Smartphones verkaufen werde. Das gehe aus einem Memo Kuos an Investoren hervor, so der Bericht. Demnach müsse Apple Marktanteilsverluste hinnehmen, bleibe aber weiterhin weltweit die Nummer zwei der Smartphone-Hersteller. Das iPhone SE verkaufe sich zwar besser als erwartet, könne aber nicht die generell sinkende Nachfrage nach Apples Smartphones ausgleichen, erwartet Kuo. Vor allem das iPhone 6s sei schlechter als erwartet verkauft worden. Laut "statista.de" hat Apple im Jahr 2015 rund 230 Millionen iPhones verkauft. 

Den Abwärtstrend kann nach Kuos Auffassung auch das iPhone 7 nicht stoppen, so "Macnotes". Es werde zu wenig Kaufanreize bieten: Das Gehäuse werde wahrscheinlich nur in Details verändert werden, eine von Kuo selbst ins Spiel gebrachte Dual-Kamera sei wohl dem größeren Plus-Modell vorbehalten. Diese Aussagen decken sich mit den Leaks, in denen bereits Teile des vermeintlichen Gehäuses zu sehen waren, die sich nur unwesentlich vom Vorgänger unterscheiden.

Eine größere Veränderung beim Äußeren des iPhones wird es laut Kuo erst wieder 2017 geben. Dann soll das Smartphone unter anderem in ein Gehäuse aus Glas gekleidet werden. Auch ein OLED-Display ist im Gespräch.

Quelle: ntv.de, jwa