Schicksalsstunden für GriechenlandTsipras wirbt, Menschen demonstrierenDie Sparauflagen der internationalen Gläubiger stellen das politische System Griechenlands erneut vor eine Zerreißprobe. Bei einer Demonstration in Athen kommt es zu Ausschreitungen. Ministerpräsident Tsipras droht mit Rücktritt - und spricht zu den Abgeordneten in einer hitzigen Debatte.16.07.2015
Brandsätze und TränengasDemonstration vor Athener Parlament eskaliertTausende gehen in Athen aus Protest gegen das neue Sparprogramm auf die Straße. Kurz vor der Abstimmung der Abgeordneten gibt es Krawalle - Brandsätze fliegen auf das Parlamentsgebäude in Athen. Die Polizei setzt Tränengas ein.15.07.2015
Abstimmung über RettungsplanTsipras droht mit RücktrittDer griechische Ministerpräsident schwört die Abgeordneten seiner Partei auf die Nacht der Entscheidung ein. Bekommt er keine Rückendeckung, könnte er sein Amt niederlegen. Gegen Mitternacht soll klar sein, ob Athen die Sparpläne der Gläubiger akzeptiert.15.07.2015
Ursache und WirkungMerkel ist nicht das ProblemZu Unrecht werden Merkel und Schäuble an den Pranger gestellt. Denn ihre harte Haltung im Zuge der Brüsseler Marathonsitzung war nahezu alternativlos.15.07.2015Ein Kommentar von Ulrich Reitz
"Europa gehört nicht Schäuble"Tsipras: Gehe als Kapitän nicht von Bord Griechenlands Regierungschef Tsipras übernimmt die Verantwortung für alles, was "möglicherweise bei den Verhandlungen mit den Gläubigern" schief gelaufen ist. Er habe aber ein Desaster für sein Land verhindern müssen. Jetzt stehe das Parlament vor genau dieser Frage.15.07.2015
Tsipras wirbt und wettert"Es ist eine schwierige und schlechte Vereinbarung"Es gilt für Tsipras: Der griechische Regierungschef muss das den Geldgebern zugesagte Reformpaket durch das Parlament bringen. Es ist allerdings im eigenen Lager heftig umstritten. So muss Tsipras für etwas kämpfen, was er selbst inhaltlich ablehnt.15.07.2015
Die Zeit drängtSo geht es im Griechen-Drama weiterDie Gläubiger haben sich im Streit mit Griechenland durchgesetzt. Der Grexit scheint vom Tisch. Doch der Fahrplan für die nächsten Tage ist eng. Ein Scheitern ist noch jederzeit möglich.14.07.2015
Wirft Griechenlands Premier hin?Varoufakis: Tsipras wird wohl gehenNoch in dieser Woche könnte Alexis Tsipras das Handtuch werfen. Der griechische Premier wird wohl noch versuchen, das umstrittene Reformpakt durch das Parlament zu bringen, deren Umsetzung aber einer Technokratenregierung überlassen - bis zu möglichen Neuwahlen im Herbst. 14.07.2015
"Es gibt keine Demokratie mehr"In Griechenland wächst Unmut gegen TsiprasIn Athen muss Regierungschef Tsipras erste Gesetzespakete als Vorbedingung der Europartner für ein drittes Hilfspaket durchsetzen. Das wird nicht leicht: Widerstand formiert sich - im Parlament und auf den Straßen. Für weiteren Ärger könnte zudem der IWF sorgen.14.07.2015
Widerstand gegen KompromissBerichte: Tsipras will Minister austauschenAthen muss bis Mittwoch Reformen durchbringen. Für Tsipras ist es schwierig, im Parlament eine Mehrheit für die Sparpläne zu finden. Gegenwind droht ihm vor allem aus dem eigenen Lager: Angeblich sollen deshalb Syriza-Politiker aus dem linken Flügel gehen.13.07.2015