Kanzlerin der AutoindustrieSchaute Merkel beim Abgasbetrug weg?Die Diesel-Affäre erreicht die Spitzenpolitik: Kanzlerin Merkel muss vor dem Bundestag erklären, warum ihre Regierung jahrelang nichts vom Abgas-Betrug bei VW merkte. Womöglich haben ihre Verbindungen zur Autolobby damit zu tun.08.03.2017Von Hannes Vogel
Streit mit der TürkeiMerkel ist zu diplomatischKein anderer ausländischer Staatschef fordert die Kanzlerin so sehr wie der türkische Präsident Erdogan. Dass Angela Merkel auf Mäßigung setzt, ist richtig. Dennoch darf nicht der Eindruck entstehen, sie würde sich verstecken.07.03.2017Ein Kommentar von Christian Rothenberg
Kanzlerin schützte AutokonzerneUS-Umweltbehörde kritisiert Merkel Die kalifornische Behörde CARB überführt Volkswagen in jahrelanger Ermittlungsarbeit der Abgasmanipulation. 2010 trifft die Chefin auf die deutsche Kanzlerin. Doch die reagiert ganz anders als von den Umweltschützern erwartet.06.03.2017
Deutsch-Türken tief gespaltenTürkische Gemeinde lobt BundesregierungDie Eskalation im politischen Verhältnis ihrer Heimatländer führt zu einer Polarisation unter den Deutsch-Türken. Keineswegs jubeln sie alle Erdogan zu. Nicht nur die Türkische Gemeinde zu Berlin stellt sich ausdrücklich hinter die Bundesregierung. 06.03.2017
Wochen der NeuorientierungDie EU sucht Sinn und RichtungWie geht es weiter in der EU ohne die Briten? Den Brexit-Schock noch immer nicht ganz verdaut, müssen die verbleibenden 27 dem Bündnis neues Leben einhauchen. Aber über den richtigen Weg gibt es - wenig überraschend - Streit.06.03.2017Von Johannes Graf
"Kühlen Kopf bewahren"Merkel weist NS-Vergleich "entschieden" zurückLange hat es gedauert - nun hat sich die Bundesregierung zum Nazi-Vergleich des türkischen Präsidenten Erdogan geäußert. Zugleich beharrt Berlin auf der Forderung nach einer Freilassung des Journalisten Yücel.06.03.2017
Kabinett haderte mit FolgenMerkel schloss angeblich beinahe die GrenzeIm September 2015 wurde Kanzlerin Merkel für viele Menschen zur Heldin, für andere zur leichtsinnigen Hasardeurin. Sie halten ihr vor, das Land nicht konsequent vor dem Zustrom von Flüchtlingen bewahrt zu haben. Dabei stand die CDU-Chefin offenbar kurz davor.05.03.2017
Reise nach Ägypten und TunesienMerkel umfliegt das HauptproblemIn Ägypten und Tunesien lässt sich Kanzlerin Merkel Hilfe in der Flüchtlingskrise zusichern. Die Reise hat viel Symbolisches, zumal über 90 Prozent der Flüchtlinge einen anderen Weg wählen: den über das Nachbarland Libyen.04.03.2017Von Christian Wilp, Kairo
Deutsch-türkische VerstimmungenWenn Meinungsfreiheit weh tutAuf die gestoppten Wahlveranstaltungen in Deutschland reagieren türkische Politiker maximal verärgert. Die Bundesregierung hält sich weiter bedeckt. Ob das hilft?03.03.2017Von Christian Rothenberg
Deal mit TunesienMerkel setzt schnellere Abschiebungen durchDeutschland soll Asylbewerber aus Tunesien künftig zügiger abschieben können. Darauf einigten sich Kanzlerin Angela Merkel und der tunesischen Präsident. Außerdem muss der Maghrebstaat künftig Fristen einhalten, um Ausweispapiere auszustellen. 03.03.2017