Hut ab vor Herrn W.Meine Güte, Gil!Dass sich Gil Ofarim in seinem Verleumdungsprozess letztlich zu einem Geständnis durchgerungen hat, ist gut. Trotzdem hinterlässt der Musiker einen Scherbenhaufen - für sich und andere. Größten Respekt verdient dagegen der unfreiwillig als "Herr W." bekannt gewordene Hotelmanager.28.11.2023Ein Kommentar von Volker Probst
Ofarim-ProzessHotelmanager ist froh über Ende der OdysseeVor Gericht legt der jüdische Musiker Gil Ofarim ein Geständnis ab: Der angeblich antisemitische Vorfall hat sich so nie zugetragen. Der Hotelmanager zeigt sich erleichtert. Doch der Fall wirkt nach. Auch der Zentralrat der Juden geht mit dem Sänger hart ins Gericht.28.11.2023
"Möchte mich entschuldigen"Gil Ofarim legt Lügengeständnis abMusiker Gil Ofarim hat im Leipziger Verleumdungsprozess gegen ihn überraschend ein Geständnis abgelegt. Er gibt zu, über einen angeblichen antisemitischen Vorfall in einem Hotel nicht die Wahrheit gesagt zu haben. Er muss nun eine Geldstrafe zahlen, das Verfahren wird eingestellt. 28.11.2023
Bericht aus PoltawaIn der Ukraine müssen Juden keine Angst habenDer israelische Botschafter in Kiew bezeichnet die Ukraine als das "pro-israelischste Land in Europa". Schon vor dem Krieg gab es hier so gut wie keine antisemitischen Straftaten. Die Ukrainer seien zivilisierter geworden, sagt Rita.26.11.2023Von Christoph Brumme, Poltawa
Aus der Schmoll-EckeJetzt lieben die Rechten Thunberg und "gekaufte Journalisten"Verkehrte Welt überall. ARD-Journalisten, die sich vom Kreml bezahlen lassen, werden verteidigt. Und Greta Thunberg, bisher die absolute Hass-Figur der Rechten, wird neuerdings bejubelt, weil sie Atomkraftwerke super und Israel doof findet. Wer blickt da noch durch?25.11.2023Eine Kolumne von Thomas Schmoll
Aussage im Gil-Ofarim-ProzessWas weiß Jeanette Biedermann?Wenn der Prozess wegen des Vorwurfs der Verleumdung gegen Gil Ofarim kommende Woche fortgesetzt wird, soll auch eine Kollegin des Musikers befragt werden: Jeanette Biedermann. Sie soll kurz nach dem Vorfall in einem Leipziger Hotel, um den sich das Verfahren dreht, mit dem Sänger Kontakt gehabt haben.24.11.2023
"From the River to the Sea"Juden melden Anti-Israel-Parole als Marke anAuf Demonstrationen wird ein Spruch verwendet, der ein "freies Palästina" vom Jordan bis zum Mittelmeer fordert. Mit demselben Satz fordern Terrororganisationen wie die Hamas die Vernichtung Israels. Zwei Amerikaner beantragen Markenrecht auf den Slogan.24.11.2023
Grüne debattieren über KriegBaerbock: Flächenbrand in Nahost verhindernEinerseits verteidigt Außenministerin Baerbock das Selbstverteidigungsrecht Israels. Andererseits bräuchten auch die Palästinenser eine Zukunftsperspektive, sagt sie auf dem Grünen-Parteitag. Gastrednerinnen gehen dort auch auf den Antisemitismus in Deutschland ein.24.11.2023
Antisemitische ÄußerungenSchauspielagentur schasst Susan SarandonSie gehört zu denen in Hollywood, die auch in politischen Dingen kein Blatt vor den Mund nehmen. So setzte sich Susan Sarandon in der Vergangenheit schon für oder gegen die verschiedensten Dinge ein. Auch die Geschehnisse im Nahen Osten kommentiert sie - nicht ohne Folgen.23.11.2023
"Ach, hätte ich bloß mal"Judenhass in Deutschland macht Tim Mälzer AngstNormalerweise geht es im "Fiete Gastro"-Podcast von Tim Mälzer um Umami, die perfekten Fritten, manchmal auch um Kirschtorte, Wein oder Raclette. Aber manchmal sind andere Themen einfach wichtiger, wie der wachsende Antisemitismus in Deutschland. 23.11.2023