Der Kongo erpresst die WeltMit Panzerfäusten für den ArtenschutzDas Kongobecken in Afrika ist die zweitwichtigste grüne Lunge der Welt, der Kongo will sich ihren Erhalt möglichst teuer bezahlen lassen. Mittlerweile sind Nationalparks zu Festungen ausgebaut, Wildhüter terrorisieren die Einheimischen. Für den Westen ist die Rettung des Planeten ein Dilemma.27.12.2022Von Simone Schlindwein, Kampala
Rote Liste veröffentlichtInspiration für Meerjungfrau droht vor Afrika auszusterbenDas Artensterben setzt seinen tödlichen Lauf fort: Bald könnte es auch die Dugong-Seekühe vor Ostafrika treffen. Nur noch wenige hundert dieser Tiere gibt es dort. Und auf der neuen Roten Liste sind noch Zehntausende weitere Tier- und Pflanzenarten verzeichnet.09.12.2022
Weltnaturgipfel unter ZeitdruckZwei Wochen Wettlauf gegen die ZerstörungNoch 15 offene Streitpunkte muss der Weltnaturgipfel in Kanada bis Mitte Dezember abarbeiten. Am Ende sollte eine globale Erklärung stehen, die das Artensterben aufhält. Doch die Finanzierung all der ehrgeizigen Pläne ist völlig ungeklärt. 07.12.2022
Weltnaturgipfel startet Harte Arbeit für das Überleben der MenschheitViele Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Das Artensterben droht auf die Menschheit zurückzuschlagen, denn an der Biodiversität hängen Nahrung, Rohstoffe, sauberes Wasser, saubere Luft und viele Medikamente. Ein Gipfel soll die Kehrtwende bringen, die Erwartungen sind gemischt.06.12.2022
Von Kaffee bis RindfleischEU verbietet Importe aus AbholzungsgebietenEs sei ein "Teilerfolg", heißt es von Umweltschützern: Um die Zerstörung des Regenwaldes einzudämmen, sollen künftig weniger Erzeugnisse aus Abholzungsgebieten nach Europa gelangen. Das Verbot reicht über Kakao bis hin zu Fleisch- und Lederwaren. Ideen für weitere Sanktionen liegen bereits vor.06.12.2022
"Mir fehlt es an nichts"Ein Aussteiger lebt im WaldSein Zuhause ist eine Lehmhütte ohne Strom und fließendes Wasser mitten im Wald. Friedmunt Sonnemann ist ein Aussteiger mit der Mission, altes Saatgut zu erhalten.21.11.2022
Probleme durch invasive ArtNutrias breiten sich in Deutschland ausNutrias, auch Biberratten genannt, gehören zu den gebietsfremden invasiven Arten. Die Nutrias vermehren sich rasant in Deutschland und schädigen dabei heimische Arten und Ökosysteme. Derzeit werden daher unter anderem Lebendfallen getestet, die Nutrias gezielt fangen sollen.21.11.2022
Brut im StraßengullyTigermücke macht sich immer mehr breitDie Asiatische Tigermücke ist eines der bekanntesten Beispiele für invasive Arten, die der Klimawandel immer öfter in unsere Regionen verschlägt. Stechmückenbekämpfer liefern nun Zahlen, wie häufig der asiatische Exot inzwischen gefunden wird. 21.11.2022
CITES-Teilnehmer einigen sichHaie sollen internationalen Schutz bekommenBis zum Schluss kämpfen die verschiedenen Nationen in Panama um ein Abkommen zum Schutz für insgesamt 60 Haiarten - und konnten sich schließlich auf der Weltartenkonferenz einigen. Fischereinationen wie Japan, Kanada oder Indonesien stellen sich vor allem gegen die Listung von Blauhaien lange quer.18.11.2022
Aufnahme über Krill und FischeWale schlucken täglich Millionen Teilchen MikroplastikIn einer Wassertiefe von 50 bis 250 Metern ist die Konzentration von Mikroplastik besonders hoch. Ausgerechnet dort gehen Blauwale gewöhnlich auf Futtersuche. Dabei nehmen die Meeressäuger am Tag bis zu zehn Millionen Mikroplastikteile auf, schätzen US-Forscher.01.11.2022