Erfolg für britisches ParlamentQueen billigt Gesetz gegen No-Deal-BrexitGroßbritanniens Premierminister Johnson gerät unter Zugzwang: Sein Land darf die EU nicht zu seinem angestrebten Austrittsdatum verlassen, wenn bis Mitte Oktober kein Abkommen ratifiziert ist. Der Regierungschef versucht es nun mit moderaten Tönen.09.09.2019
Mögliche Brexit-SzenarienBoris Johnson braucht dringend NeuwahlenDie britische Regierung hat ihre Parlamentsmehrheit verloren. Und ein Gesetz könnte einen Brexit am 31. Oktober verhindern. Premier Johnson braucht also Neuwahlen - ihm stehen verschiedene Möglichkeiten offen. Oder wagt er gar den offenen Rechtsbruch mit der "Kettensäge".08.09.2019Von Markus Lippold
Schlappe für Boris JohnsonBritische Arbeitsministerin tritt zurückZunehmend verliert der britische Premierminister Johnson an Rückhalt in seinem Lager: Erst rebellieren 21 Tory-Abgeordnete gegen die eigenen Reihen, dann verlässt ihn sein Bruder. Nun tritt die populäre Arbeitsministerin Amber Rudd zurück und kritisiert Johnsons Vorgehen deutlich.07.09.2019
Bedrohliche Szenen am Parlament Brexit-Hooligans verbreiten Angst in LondonNach dem Machtkampf zwischen Parlament und Regierung liegen in Großbritannien die Nerven blank. In London verbreiten Hooligans Angst und Schrecken. Der Churchill-Enkel rechnet mit den Tories ab und Juristen legen dar, dass Johnson Gefängnis droht, wenn er das No Deal-Gesetz missachtet. 07.09.2019
Erfolg für Johnson?Klage gegen Parlamentspause abgewiesenDie britischen No-Deal-Gegner erleben einen Rückschlag: Ein Gericht in London weist ihre Klage gegen die auferlegte Zwangspause des Parlaments ab. Damit gewinnt Premier Johnson wichtige Zeit. Doch die Klage ist noch nicht vom Tisch.06.09.2019
Kosten für Deutschland geringDIW: No-Deal-Brexit besser als VerschiebungDas britische Oberhaus will Zeit gewinnen und ein Gesetz gegen einen ungeregelten EU-Austritt auf den Weg bringen. Für Deutschland wäre das allerdings nicht von Vorteil, sagt DIW-Chef Fratzscher. Unternehmen bräuchten Klarheit - und deutsche Verbraucher seien von einem No Deal ohnehin kaum betroffen.06.09.2019
Wieder was gelerntJohnson spielt mit der britischen DemokratiePremierminister Johnson bringt mit seinen Brexit-Plänen das Parlament so sehr gegen sich auf, das es offen rebelliert. Weil er versucht, es von der wichtigsten Entscheidung der letzten Jahrzehnte auszuschließen und dabei auch die Queen und die britische Demokratie in Bedrängnis bringt.06.09.2019
"Läge lieber tot im Graben"Johnson verstört mit Brexit-RedeAm Tag nach seinem Waterloo im Unterhaus geht es für den britischen Premier mit den Fehlgriffen weiter. Bei einer Ansprache vor Polizeischülern fällt hinter ihm eine Kadettin vor Schwäche um. Johnson schafft es nicht, darauf zu reagieren. Schließlich geht es gerade um den Brexit, den er keinesfalls verschieben will. 05.09.2019
Brexit entzweit FamilieBruder von Boris Johnson legt Ämter niederWeil sie rebellierten, wirft Boris Johnson mehrere Abgeordnete aus der Fraktion der Konservativen. Ein Mitglied seiner Partei geht freiwillig: Johnsons Bruder. Der Grund? Der Brexit.05.09.2019
Kein Konzept für BackstopJohnson startet Brexit-Gespräche bei nullOhne Deal gibt es keinen Brexit: Darauf verpflichtet das Unterhaus die britische Regierung. Nach der Abstimmungsschlappe für Johnson drängt die Zeit. Bis Mitte Oktober muss ein Abkommen stehen und bisher hat London keine Idee, wie Knackpunkte wie der Backstop gelöst werden könnten.05.09.2019