Johnson krachend gescheitertVorerst weder No-Deal-Brexit noch NeuwahlenDer Aufstand der No-Deal-Gegner ist geglückt: Nachdem das Unterhaus binnen kurzer Zeit ein Gesetz zur Verhinderung eines Brexits ohne Abkommen durchgedrückt hat, will nun auch das Oberhaus den Text abnicken. Johnsons Wunsch nach Neuwahlen bleibt ihm für den Moment ebenfalls verwehrt.05.09.2019
Johnson stellt Neuwahl-AntragUnterhaus stimmt für Brexit-VerschiebungDämpfer für Johnson: Gegen den Willen des britischen Premierminister stimmt das Parlament für eine Verschiebung des Brexit bis Anfang kommenden Jahres, falls es vorher keinen Ausstiegsvertrag gibt. Als Reaktion fordert Johnson nun Neuwahlen.04.09.2019
Schlappe für JohnsonGesetzentwurf gegen harten Brexit nimmt erste HürdeEtappensieg für die Opposition im britischen Parlament: Der Gesetzentwurf gegen einen No-Deal-Brexit passiert die zweite Lesung im Unterhaus. Bevor das Gesetz aber in Kraft treten kann, gibt es noch einige Fallstricke.04.09.2019
Hilfe für EU-Staaten bei No-DealJohnson plädiert für Neuwahlen Mitte OktoberPremierminister Johnson steht nach dem Verlust der Mehrheit im Unterhaus unter Druck. Während die Opposition bereits Pläne gegen einen No-Deal-Brexit schmiedet, schlägt Johnson Neuwahlen für den 15. Oktober vor. Die EU stellt ihren Mitgliedstaaten bereits finanzielle Hilfe in Aussicht.04.09.2019
Beschäftigungswachstum stopptGroßbritannien steuert auf Rezession zuInmitten der Brexit-Wirren blicken die britischen Dienstleiter pessimistisch in die Zukunft: Das Beschäftigungswachstum steht still und die Auftragslage könnte sich weiter verschlechtern.04.09.2019
Kommt bald die Nanny?Der Brexit-Lümmel von der ersten BankEs ist eine der wichtigsten Abstimmungen im Unterhaus. Dennoch lümmelt sich ausgerechnet der Vorsitzende des Unterhauses, der Brexiteer Rees-Mogg, fast in seiner ganzen Länge auf der Tory-Bank. Die Opposition fragt sich: Hat er die Fähigkeit zum Sitzen verloren? Oder ist es einfach schlechtes Benehmen?04.09.2019
Abgeordneter wechselt die SeitenJohnson verliert Mehrheit im ParlamentDas Brexit-Drama geht in die nächste Runde: Premierminister Boris Johnson ist im britischen Unterhaus nun ohne Mehrheit. Ein Abgeordneter seiner Fraktion wechselt zu den EU-Befürwortern. Wie Johnson seine Austrittspläne jetzt durchziehen will, ist offen.03.09.2019
Konserven, Tiefgefrorenes, BierBriten kaufen nur noch das NötigsteAus Sorge vor einem ungeregelten Brexit halten die Briten das Geld zusammen. Viele Läden bleiben auf ihren Waren sitzen und fürchten um ihre Existenz. Manche Produkte werden den Besitzern aber auch regelrecht aus den Händen gerissen.03.09.2019
No-Deal-Ängste, viel VerwirrungDas Unterhaus rebelliert, Johnson drohtDie Zeit rast. In rund acht Wochen droht Großbritannien ein No-Deal-Brexit. "Diese Woche könnte unsere letzte Chance sein", warnt Labour-Chef Corbyn. Er versucht nun, sich mit Tory-Rebellen zusammenzutun - doch der Druck auf diese wächst. Und über allem hängt Johnsons Drohung mit Neuwahlen.03.09.2019Von Gudula Hörr
Backstop als EigentorBrexit-Minister keilt gegen BrüsselDen Verhandlungspartnern bleibt nicht mehr viel Zeit: Ende Oktober will Großbritannien die EU verlassen - mit oder ohne Abkommen. Dass die Unterhändler in Brüssel auf dem Backstop beharren, ist für London eine Farce. Die Fronten sind verhärtet.03.09.2019