Kein Verhandeln "unter Druck"Bulgarien: Gas-Stopp ist politische Waffe RusslandsWeil Bulgarien und Polen russisches Gas nicht in Rubel bezahlen, stoppt Gazprom Lieferungen in beide Länder. Bulgariens Energieminister Nikolow kritisiert, dass Russland Erdgas somit als politische und wirtschaftliche Waffe missbrauche. Derart "unter Druck" werde man nicht verhandeln.27.04.2022
Bericht der BundesnetzagenturDeutsche Gasversorgung weiter gewährleistetPolen und Bulgarien müssen vorerst ohne russisches Gas auskommen. Die Gasversorgung in Deutschland ist laut Bundesnetzagentur aber nicht gefährdet. Die Gaslieferungen würden derzeit nicht beeinträchtigt. Zudem füllen sich die deutschen Gasspeicher wieder auf.27.04.2022
Streit um Zahlungen in RubelMoskau stoppt Gas-Exporte nach Polen und BulgarienAb Mitwoch müssen Polen und Bulgarien ohne russisches Gas auskommen. Laut dem polnischen Erdgasversorger PGNiG stellt Gazprom ab sofort die Lieferungen ein. Polens Ministerpräsident Morawiecki zeigt sich bei einem Besuch in Deutschland gelassen. 26.04.2022
Bundestag muss noch zustimmenRegierung erlaubt im Notfall Enteignung von EnergiefirmenDie deutsche Abhängigkeit von russischem Gas macht Wirtschaftsminister Habeck Sorgen. Ein neues Gesetz soll es ermöglichen, dass Energiefirmen im Notfall auch enteignet werden können. Blaupause ist hier die Insolvenz von Gazprom Germania.25.04.2022
Immer neue VorwürfeSchwesig und die "verlorene" SteuererklärungDie Ministerpräsidentin in Schwerin wird mit immer neuen Vorwürfen im Zusammenhang mit jener Landesstiftung konfrontiert, die zum Bau von Nord Stream 2 gegründet worden war. Besonders skurril ist ein Vorgang um mehrere Steuermillionen.24.04.2022Von Thomas Schmoll
Erstes Interview seit KriegSchröder will bei Gas-Stopp von Posten zurücktretenSeit dem Angriff Russlands auf die Ukraine steht Putin-Freund Schröder in der Kritik. In seinem ersten Interview seit Kriegsbeginn sagt der Altkanzler nun, dass er bei einem Gas-Stopp Russlands von seinen Posten bei russischen Energiekonzernen zurücktreten würde.23.04.2022
38.525.172.680 Euro - bis heuteWie wir Putins Kriegskasse füllenWeil sich die EU nicht auf ein Energie-Embargo für russische Energie einigen kann, sind dem Kreml die Zahlungen der EU auch künftig sicher. Wie viel Geld die EU genau in Russlands Kriegskassen spült, wissen nur die Vertragspartner. Doch Experten gehen von rund 7000 Euro pro Sekunde aus.21.04.2022Von Sarah Platz
Russland-Verstrickungen der SPDDruck auf Schwesig wächstMit einer eigens gegründeten Stiftung wollte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin mögliche US-Sanktionen vermeiden. Nun fordern die Grünen von Schwesig volle Transparenz und eine ehrliche Auseinandersetzung mit ihrer Russland-Politik. CDU-Außenexperte Röttgen geht noch weiter. 17.04.2022
Einst selbst ambivalent geäußertAmthor: Schwesigs Sinneswandel unglaubwürdigPhilipp Amthor sprach sich vor eineinhalb Jahren gegen einen Baustopp der Gas-Pipeline Nord Stream 2 aus, die in seinem Wahlkreis anlandet. Nun zieht der CDU-Politiker über die spontane Metamorphose von Schwesig von der "russischen Werbe-Ikone zur vorgeblichen Mutter Teresa" her.14.04.2022
Putin-Helferin in NotSchwesigs Lug und TrugDie Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern gibt sich als geläuterte Putin-Versteherin. Dazu hat sie jede Menge Grund. Schwesig wollte Nord Stream 2 gegen alle Bedenken. Nun ist sie als Märchenerzählerin entlarvt.14.04.2022Ein Kommentar von Thomas Schmoll