11.11.2005 08:39 Uhr Große Koalition steht "Wir wählen Merkel zur Kanzlerin"

Union und SPD haben ihre Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen. Damit steht die Bundesrepublik Deutschland vor der zweiten großen Koalition ihrer Geschichte. Die künftige Kanzlerin Merkel sagte, das Bündnis sei "eine Koalition der neuen Möglichkeiten". Der designierte Vizekanzler Müntefering sagte, Vertrauen sei vorhanden. Entscheiden werde sich der Erfolg des Bündnisses allerdings erst im Handeln.

08.11.2005 13:52 Uhr Nach Merkels Kür Miese Stimmung in Deutschland

Einer Großen Koalition unter einer Kanzlerin Merkel begegnen die Deutschen offenbar mit wenig Optimismus. Das schließen die Organisatoren des Deutschen Depressionsbarometers aus der Tatsache, dass der Mittelwert des Internet-Stimmungsindex nach Merkels Kür "hochgeschossen" sei – und wollen etwas dagegen tun.

07.11.2005 13:54 Uhr Zahlreiche Einigungen Bergetappe für Schwarz-Rot

Auf dem Weg zu einer großen Koalition haben Union und SPD entscheidende Weichen gestellt. Es seien einige Themen bereits abgeschlossen worden, sagte CDU-Generalsekretär Kauder nach der fünften großen Runde der Koalitionsverhandlungen in Berlin. Zugleich warnte er: "Die Berge, die noch erklommen werden müssen, liegen noch vor uns." Die Föderalismusreform ist jedoch in trockenen Tüchern.

06.11.2005 08:13 Uhr Verhandlungsmarathon Noch viele Fragen offen

Mit tief greifenden Gegensätzen in Schlüsselfragen gehen Union und SPD in die entscheidende Woche der Verhandlungen über eine große Koalition. Bei getrennten Klausuren legten beide Lager am Sonntag ihre Verhandlungslinien bei den zentralen Streitthemen Gesundheit, Finanzen, Kündigungsschutz und Atompolitik fest, ohne dass darüber etwas bekannt wurde.

05.11.2005 10:02 Uhr Millimeter für Millimeter Parteien setzen auf Sieg

CDU und SPD planen neben der Mehrwertsteuererhöhung nun auch Einbußen für Reiche. Dabei stoßen sie auf Widerstand vor allem bei der CSU. Sie will eine Mehrwertsteuer von 20 Prozent und eine "Reichensteuer" auf keinen Fall akzeptieren. Die künftige Kanzlerin Merkel (CDU) betont derweil ihren festen Willen zu einer großen Koalition. Auch die SPD-Spitze beschwor ihre Partei, das Bündnis nicht zu gefährden.