Debatte über NachtragshaushaltScholz: "Müssen noch durchhalten"Die Pandemie ist längst nicht überwunden. Und schon jetzt ist klar, dass die Kosten dafür in diesem Jahr erneut höher ausfallen als prognostiziert. Deswegen will der Bund weitere 60 Milliarden Euro an Schulden aufnehmen. Die Opposition kritisiert das Vorgehen.15.04.2021
Umbruch in der Finanzpolitik"Corona hat die Schuldenbremse vergiftet"Nach Jahren "dogmatischer" Haushaltspolitik im Zeichen der Schwarzen Null hat Deutschland in der Krise hunderte Milliarden Euro neue Schulden aufgenommen. Der Ökonom Rudolf Hickel warnt davor, zum alten "verklemmten" Umgang mit dem Thema und zu einer strikten Anwendung der Schuldenbremse zurückzukehren.04.04.2021
Ein Jahr Wirtschaft im LockdownWie die Schuldenbremse zur Falle wurdeDie Pandemie hat das Lebenswerk von Unternehmern zerstört, Vermögen an den Börsen vernichtet und neue geschaffen, Arbeitsplätze unsicher gemacht. Unter anderem. Ein Jahr nach Beginn des bis dahin Undenkbaren, einem Shutdown großer Teile der Wirtschaft, zieht ntv.de Bilanz in Schlaglichtern.30.03.2021
Krise kostet 450 Milliarden EuroKabinett beschließt neue Schulden-HaushalteDie Bundesrepublik kommt die Corona-Krise teuer zu stehen: Der Nachtragshaushalt und die Neuverschuldung im kommenden Jahr umfassen einen dreistelligen Milliardenbetrag. Kritik kommt von der Opposition.24.03.2021
Streit um Wirtschaftsweisen FeldDie CDU kämpft verzweifelt um ihren "Fetisch"Die CDU hat den Kampf gegen Schulden zu ihrem "Fetisch" erklärt. Immer mehr Ökonomen halten diese Position für Unsinn. Die Unterstützer konservativer Finanzpolitik sind in die Minderheit geraten, aber sie stellen mit Lars Feld immerhin den Chef der Wirtschaftsweisen - bis jetzt. 24.02.2021Eine Analyse von Max Borowski
Erste Hürde im Senat genommenBiden nutzt Trick für HilfspaketBiden will schnellstmöglich ein gigantisches Pandemie-Hilfspaket auf den Weg bringen. Doch die Republikaner stellen sich im Kongress quer. Per Sonderverfahren bringen die Demokraten jetzt Bewegung in die Sache.03.02.2021
Altmaier-Vorstoß schmiert abUnionsfraktion lehnt "Tafelsilber"-Verkauf abDie Pandemie-Kosten sind immens, zugleich will die Union schnell zurück zur Schuldenbremse. Der Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Altmaier, Unternehmensbeteiligungen des Bundes zu verkaufen, stößt auf viel Kritik - sogar in der eigenen Fraktion. 02.02.2021Von Sebastian Huld
Längere Aussetzung gefordertBraun rüttelt an der SchuldenbremseDie massiven Kosten der Corona-Pandemie lassen Kanzleramtschef Braun die Schuldenbremse infrage stellen - und darüber hinaus für eine Änderung des Grundgesetzes plädieren. Gleichzeitig spricht er sich gegen Steuererhöhungen bis 2023 aus. Die Kritik der FDP folgt sofort.26.01.2021
Neuverschuldung 2020 geringerScholz: Hilfen so "lange, wie das nötig ist"Deutschland wird in der Corona-Pandemie auch weiter den betroffenen Firmen helfen. Finanzminister Scholz sieht noch reichlich Luft bei den Möglichkeiten. Unterdessen zeigt ein erster Kassensturz, dass bislang weniger neue Schulden aufgenommen werden mussten als geplant.18.01.2021
Ministerien geben Geld nicht ausMilliarden für Investitionen verfallenFast 30 Milliarden Euro haben die Ministerien im vergangenen Jahr an Investitionsmitteln nicht ausgegeben. Vor allem im Verkehrsressort blieb einem Bericht zufolge viel liegen. Gründe sind lange Genehmigungsverfahren und fehlende Kapazitäten bei Unternehmen.08.01.2021