"Nicht handeln wäre viel teurer"Scholz rechtfertigt Schulden-AufnahmeMit beispiellosen Hilfsprogrammen versucht die Bundesregierung, gegen die durch das Coronavirus verursachte Wirtschaftskrise anzukommen. Doch die Milliardenkredite pulverisieren die Staatsdoktrin der Schwarzen Null und bringen Finanzminister Scholz in Erklärungsnot.29.09.2020
Kabinett billigt EtatentwurfScholz plant Milliarden neue Schulden einDie Schwarze Null entwickelt sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe im deutschen Bundeshaushalt. Doch dann kommt die Corona-Krise und der Fiskus hilft der Wirtschaft mit Milliardenbeträgen aus. Die Pandemie wird auch in Zukunft Löcher in die Staatskasse reißen, die gestopft werden müssen.23.09.2020
"Nichtstun wäre teurer"Scholz plant 96 Milliarden Euro NeuschuldenDer schwersten Rezession der Bundesrepublik soll auch im kommenden Jahr mit der Aufnahme neuer Schulden entgegnet werden. Dafür will Finanzminister Scholz die Schuldenbremse weiterhin aushebeln. Für 2022 wird eine vollständige Erholung der deutschen Wirtschaft erwartet.18.09.2020
Mehr Ausgaben als EinnahmenCorona-Krise reißt Loch in StaatshaushaltDas erste Halbjahr endet für den deutschen Staat in einem finanziellen Debakel. Durch die Corona-Krise nimmt er weniger Geld ein, als er ausgibt. Auch die Aussichten für die Gesamtjahresbilanz sind düster.25.08.2020
Top-Ökonomen zeigen VerständnisScholz' Schuldenpläne sorgen für StreitSeit Amtsantritt war Finanzminister Scholz der Mann der Schwarzen Null - ohne Wenn und Aber. Seit er aber die "Bazooka" herausgeholt hat, um mit "Wumms" aus der Corona-Krise zu kommen und auch noch SPD-Kanzlerkandidat geworden ist, ändert sich das. Das sorgt nun für Streit in der GroKo.20.08.2020
"Teure Geschenke" in der KritikEU-Billionen-Deal wird zur bitteren Pille"Wir haben geliefert", feiert Kommissionschefin von der Leyen den Haushaltsplan der EU. Dabei handelt es sich um einen Kompromiss, der im Parlament weniger gut ankommt. Einer Analyse des Hauses zufolge war dieser nur dank teurer Geschenke möglich.23.07.2020
Nach Billionen-Corona-PaketDeutschland muss deutlich mehr an EU zahlenDas Corona-Hilfspaket der EU steht. Doch es kommt mit einem kräftigen Aufschlag für Deutschland. Etwa zehn Milliarden Euro kommen beim Beitrag zum EU-Haushalt künftig pro Jahr oben drauf - brutto. Allerdings fließen aus Brüssel auch Gelder zurück. Wie viel unterm Strich bleibt, ist jedoch offen.21.07.2020
1,8-Billionen-Euro-Deal der EUEU-Rettungsplan setzt auf schnelle EffekteNach viertägigem Ringen stehen sie doch noch: der EU-Haushalt für die kommenden sieben Jahre und ein Sonderfonds gegen die Corona-Wirtschaftskrise. Das Geld wird dabei sehr ungleich verteilt und geht zulasten langfristiger Investitionen. Brüssel wird finanziell unabhängiger.21.07.2020Eine Analyse von Sebastian Huld
Historische Corona-Hilfen der EURegierungschefs "raufen sich zusammen"Seit Freitagvormittag streiten die 27 EU-Staaten um Milliarden Euro. Mehrfach droht der Brüsseler Sondergipfel zu scheitern. Doch nun steht nach einem Verhandlungsmarathon ein Kompromiss.21.07.2020
Das Problem ist das FormatErspart uns diese Gipfel!Showdown in Brüssel, ernste Worte und angespannte Mienen: Wann immer es in der Europäischen Union etwas Wichtiges zu entscheiden gilt, wird mittels Gipfeltreffen das große Drama inszeniert. Die Show überdeckt die Inhalte, was der EU am Ende mehr schadet als nutzt.20.07.2020Ein Kommentar von Sebastian Huld