Kein Zugang für InspektorenIran verriegelt Nuklear-Werkstatt vor IAEADer Iran baut seine Uran-Anreicherungsanlagen weiter aus. Eigentlich hatte IAEA-Chef Grossi mit Teheran lückenlose Kontrollen ausgehandelt. Doch bei einer Nuklear-Werkstatt stehen die Inspektoren vor verschlossenen Türen.27.09.2021
Chefunterhändler degradiertIran setzt in Atomfragen auf HardlinerDer neue iranische Präsident Raisi fährt einen strikten Kurs gegenüber dem Westen. Nun verliert der Chefunterhändler für Atomangelegenheiten seine Posten. Ein Vertrauter des Präsidenten steht in den Startlöchern. Er hatte den alten Deal kritisiert.15.09.2021
Spezialgeräte für AtomprogrammUnternehmer wegen Iran-Geschäften in U-HaftErmittler durchsuchen am Dienstag mehrere Objekte in drei Bundesländern. Es geht um die illegale Ausfuhr von Spezialgeräten in den Iran. Ein Geschäftsmann aus Schleswig-Holstein wird festgenommen. Er soll Aufträge aus Teheran über einen Zwischenhändler erhalten haben. 15.09.2021
Kontrolle durch IAEA-InspekteureIran erlaubt Zugang zu Atom-KamerasDer Iran wird verdächtigt, den Bau von Kernwaffen anzustreben. Ein internationales Abkommen sollte das verhindern, wurde jedoch durch Ex-US-Präsident Trump torpediert. Nun gibt es neue Hoffnung: Der Iran gestattet Inspekteuren Zugang zu Überwachungskameras in seinen Atomanlagen.12.09.2021
Rettung des AtomabkommensIAEA-Chef berät mit neuer iranischer FührungDer Iran hat einen neuen Präsidenten und einen neuen Atomchef - der Leiter der internationalen Atomenergiebehörde ist deshalb für Beratungen in Teheran. Es geht darum, die Verhandlungen über die Reaktivierung des Atomabkommens mit Deutschland und anderen fortzusetzen. 12.09.2021
Grenze zu Iran und Pakistan zuTaliban verprügeln Frauen auf offener StraßeSeit die internationalen Truppen Afghanistan verlassen haben, steht Flüchtlingen nur noch der Landweg offen. Während Augenzeugen berichten, wie Taliban Frauen in Kabul öffentlich verprügeln, warten Tausende an den Grenzen zu Pakistan und Iran auf die Ausreise. Vergebens, das Land ist eingemauert. 01.09.2021
Viele Geldquellen in AfghanistanWirtschaftsschatz der Taliban? Nicht nur OpiumDie Taliban sind Drogendealer und finanzieren mit Opium ihre Kriegszüge. Davon gehen die meisten Menschen aus. Aber eine neue Studie legt nahe, dass sie anders an den größten Teil ihres Geldes kommen: Steuern, Mautstationen und Einfuhrzölle füllen ihre Kassen.01.09.2021Von Christian Herrmann
Nachbarstaaten brauchen HilfeUN erwarten 500.000 Afghanistan-FlüchtlingeNach der Machtübernahme der Taliban sehen viele Menschen in Afghanistan die Flucht ins Ausland als einzige Möglichkeit, um den Islamisten zu entkommen. Mehr als 5 Millionen Flüchtlinge leben bereits in den Nachbarländern - mehr als eine halbe Millionen könnten alleine in diesem Jahr folgen.27.08.2021
Abzug ist eher eine InszenierungIrak-Mission ist beendet - Kampf geht weiterEnde Juli 2021 verkündeten US-Präsident Biden und Iraks Ministerpräsident Al-Kadhimi den Abzug der letzten US-Kampftruppen aus dem Irak bis zum Jahresende. Doch die Situation ist anders als in Afghanistan.12.08.2021Von Gregor Jaecke
Wegen Anschlag in Buenos AiresVorwürfe gegen künftigen iranischen MinisterBei einem Bombenanschlag 1994 auf das jüdische Gemeindezentrum Amia in Buenos Aires sterben 85 Menschen. Argentinien sieht mehrere iranische Politiker und Funktionäre als Hintermänner und sucht sie seit Jahren. Einer von ihnen soll nun Innenminister im Iran werden - für Argentinien ein riesiger Affront.11.08.2021