Klimagipfel eine "Luftnummer"?Neuer Textentwurf empört UmweltschützerAm offiziell letzten Tag der Weltklimakonferenz liegt der Entwurf der Abschlusserklärung vor. Darin sind entscheidende Passagen aus einer früheren Fassung deutlich abgeschwächt. Umweltverbände machen Druck, rechnen aber kaum noch mit einer Kehrtwende. Kleinere Lichtblicke gebe es dennoch.12.11.2021
Frust über Ampel-GesprächeGrünen-Minister Hermann warnt vor NeuwahlenMit den Verhandlungen über eine Ampelkoalition geht es aus Grünen-Sicht nicht wie gewünscht voran: Baden-Württembergs Verkehrsminister Hermann warnt bereits vor Neuwahlen, sollte man sich bei bestimmten Themen nicht einigen können. Als Knackpunkte nennt er vor allem zwei Bereiche.08.11.2021
"Ökologische Vandalen"Oxfam: Superreiche zerstören das KlimaWenn die 1,5-Grad-Grenze bei der Erderwärmung nicht eingehalten wird, sind auch die Superreichen dafür verantwortlich. Sie verursachen einer Oxfam-Studie zufolge im Vergleich zur ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung das Zigfache an Emissionen. Wissenschaftler fordern, die Reichen mehr in die Pflicht zu nehmen.05.11.2021
Grünen-Chef im "ntv Frühstart"Habeck: "Geimpfte werden mehr Freiheiten bekommen"Grünen-Chef Habeck fordert angesichts steigender Corona-Infektionszahlen eine Rückkehr der kostenlosen Tests. Zudem rechnet der Grünen-Chef mit weiteren Einschränkungen für Ungeimpfte. Auch zur Weltklimakonferenz äußert er sich - und nennt das 1,5-Grad-Ziel zunehmend unrealistisch.04.11.2021
47 Kilometer im Privatjet Von der Leyens 19-Minuten-Flug sorgt für ÄrgerWährend in Deutschland und anderen Ländern darüber diskutiert wird, Kurzstreckenflüge zu verbieten, nutzt die EU-Kommissionspräsidentin für eine nicht einmal 50 Kilometer lange Strecke das Flugzeug. Selbst aus der eigenen Partei muss Ursula von der Leyen sich Kritik anhören.04.11.2021
Bangladesch bangt um die ZukunftFür Fariha Aumi geht es um 0,5 GradIm Alter von acht Jahren erlebt Fariha Aumi eine Jahrhundertflut. Inzwischen gibt es solche Überschwemmungen jedes Jahr in Bangladesch. Das Land ist eines der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Länder der Welt. Für Aumi und ihre Familie ist der Unterschied zwischen 1,5 und 2 Grad eine Frage des Überlebens. 03.11.2021Von Clara Suchy
Deutliche DifferenzenDie Ampel flackert teils erheblichIn bemerkenswerter Abgeschiedenheit basteln SPD, Grüne und FDP an einem Koalitionsvertrag. Doch hinter verschlossenen Türen finden die Unterhändler nicht in allen Fragen zueinander. Hinzu kommen unterschiedliche Ansprüche innerhalb der Grünen. Und so wächst die Liste der Themen für die finale Chefrunde.03.11.2021
"Angst, meine Zukunft zu planen"Klimakrise dringt in Psyche einDürre, Hitze und Hochwasser werden wahrscheinlicher - der Klimawandel trifft uns alle. Die Bedrohung löst eine Palette an Reaktionen aus, sagt ein Psychologe. Vor allem junge Menschen spüren Angst, einige verfallen in Panik. Manchmal so sehr, dass Zukunftspläne über Bord geschmissen werden. 02.11.2021Von Sarah Platz
Dürren befeuern den KonfliktIn Mali verliert die Bundeswehr gegen den KlimawandelMali gilt als der gefährlichste Einsatz der Bundeswehr - seit 2013 ist sie als Teil der UN-Mission dort. Doch die jüngsten Angriffe auf Bundeswehrsoldaten zeigen: Die Stabilität in dem Land ist noch nicht gesichert. Das mag daran liegen, dass eine Ursache des Konflikts im Klimawandel liegt.02.11.2021Von Clara Suchy
Klimarat-Autorin im Interview"Jeder Grad hilft, das Risiko zu begrenzen"Wissenschaftler sind der Meinung, dass das 1,5-Grad-Ziel nicht mehr zu erreichen ist. Sind wir zu spät dran? Lohnt sich anstrengender und teurer Klimaschutz überhaupt noch? Im Interview mit ntv.de erklärt die Klimaökonomin Sabine Fuss, warum sie noch Hoffnung hat. 01.11.2021