"Dann müssen wir das tun"Lukaschenko ordnet Mobilmachung der Sicherheitskräfte anNach einschlägigen Eilverfahren im russischen Parlament gibt es auch in Belarus erste Schritte zu einer Mobilmachung. Machthaber Lukaschenko bereitet die Bevölkerung auf größere Strenge in Zeiten des Kriegsrechts vor - und droht der Opposition. 20.09.2022
Der Kriegstag im ÜberblickUkraine errichtet Brückenkopf am Ostufer des Oskil - Kiew schließt Verhandlungen derzeit ausDie ukrainische Armee macht weiter Fortschritte im Osten des Landes. Nach eigenen Angaben errichtet sie am östlichen Ufer des Oskil einen Brückenkopf - und könnte nun gegen Luhansk vorrücken. Doch der Beschuss durch Russland geht weiter. Und Kiew lehnt derzeit Verhandlungen mit Moskau ab.18.09.2022
Der Kriegstag im ÜberblickLeichen in Isjum weisen Folterspuren auf - Ukraine darf Haubitzen bestellenRussische Truppen graben sich britischen Angaben zufolge nach Gebietsverlusten im Nordosten ein. Sie beschießen zudem verstärkt ukrainische Ortschaften. In Isjum scheinen die Untersuchungen der Leichen befürchtete Kriegsverbrechen zu bestätigen. Die Ukraine darf in Deutschland Haubitzen bestellen. 17.09.2022
Russische Gräueltaten in IsjumTschechien fordert Kriegsverbrecher-Tribunal zur UkraineErneut werden in Gebieten, die von der russischen Besatzung befreit werden, Hunderte ermordete Menschen entdeckt. Einige sollen gefoltert worden sein. Tschechien, das derzeit die EU-Ratspräsidentschaft inne hat, fordert daher internationale Untersuchungen - in Form eines Tribunals.17.09.2022
"Beweise für Folter" in IsjumSelenskyj fordert harte Reaktion auf russische VerbrechenIn Isjum zeigt sich nach dem Abzug der russischen Truppen ein fürchterliches Bild. Der ukrainische Präsident spricht von Folterkammern und Hunderten Leichen. Soldaten hätten "auf die Beerdigten einfach aus Spaß geschossen". Selenskyj fordert den Westen zu noch härteren Strafen gegen Russland auf.17.09.2022
Der Kriegstag im ÜberblickCharkiw zählt seine Folteropfer - Scholz bleibt in der Panzerfrage hartIm Osten der Ukraine sollen mehr als 1000 Menschen Opfer von Kriegsverbrechen geworden sein. Der russische Präsident Putin kündigt weitere Angriffe auf das Nachbarland an und droht mit noch mehr Härte. Hart bleibt auch Kanzler Scholz: Panzerlieferungen für Kiew werde es erst mal keine geben. 16.09.2022
Zweites Massengrab bei Isjum?Ukrainer stoßen auf zehn russische FolterräumeNach der Flucht der russischen Truppen aus der Region Charkiw dokumentieren ukrainische Behörden grausige Geschehnisse während der Besatzung. Die Polizei berichtet von zehn Folterkammern. Im Wald um Isjum stoßen die Einwohner auf ein mögliches zweites Massengrab. 16.09.2022
Angeblich rund 440 ToteBehörden heben Massengrab in Isjum aus Monatelang ist die Region Charkiw unter russischer Besatzung. Was die Truppen während dieser Zeit anrichten, wird derzeit von ukrainischen Behörden untersucht. In Isjum stoßen sie auf einen Ort, an dem offenbar Hunderte Tote verscharrt wurden.16.09.2022
Streit nach der BefreiungIn Isjum stehen Kollaborateure am PrangerAls die Stadt Isjum im April von Russen besetzt wird, bleiben vor allem Ukrainer, die auf der Seite Moskaus stehen. Am Rathaus weht jetzt wieder die Flagge Kiews, doch vor dem Rathaus streitet die Menge, wer ein Verräter ist. 15.09.2022
Ukraine greift hart durchRussische Lehrer gehen auf "Dienstreise" und landen in HaftUm seinen Einfluss auf die Bevölkerung der besetzten Gebiete zu vergrößern, rekrutiert der Kreml Lehrer in Russland und schickt sie in die Ukraine. Die Pädagogen werden mit hohen Gehältern gelockt. Doch sicher ist der Job nicht: Kiew sieht darin "ein Verbrechen gegen den Staat" und verhängt hohe Haftstrafen. 13.09.2022Von Uladzimir Zhyhachou