Der Kriegstag im ÜberblickRückschläge für Kremltruppen im Donbass - Weitere Folteropfer bei Kiew entdeckt Für das russische Militär läuft die Ostoffensive nicht rund. Trotz heftiger Kämpfe schaffen die Kremltruppen kaum Geländegewinne. Laut ukrainischem Generalstab verlieren sie sogar strategisch wichtige Ortschaften wieder. In Butscha entdecken Anwohner weitere Folteropfer. Der 66. Kriegstag im Überblick.30.04.2022
Streit um Geld für Nazi-GräuelDeutschland verklagt ItalienItalienische Gerichte eröffnen zahlreiche Verfahren von Privatleuten, die Entschädigung wegen NS-Verbrechen während des Zweiten Weltkriegs verlangen. Deshalb verklagt Deutschland Italien nun vor dem Internationalen Gerichtshof. Berlin beruft sich auf die eigene Staatsimmunität. 30.04.2022
Hinterbliebene berichtenDrei Leben, die in Butscha endetenDie Menschen in Butscha begraben ihre Toten. Hunderte Zivilisten wurden dort vermutlich von russischen Truppen getötet. Mychailo Kowalenko, Mychailo Romanjuk und Maksym Kiriejew gehören zu ihnen. 30.04.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickLawrow attackiert die NATO - Russische Nuklearspezialisten im AKW SaporischschjaDie Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew laufen weiter schleppend - Selenskyj droht gar erneut mit einem Abbruch der Gespräche. Russlands Außenminister Lawrow macht auch die NATO dafür verantwortlich. Russische Behörden schicken Nuklearspezialisten in das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja.30.04.2022
Der Kriegstag im ÜberblickBundestag stimmt für Lieferung schwerer Waffen - Ukraine droht mit Beschuss RusslandsDie Kampfhandlungen im Osten der Ukraine nehmen weiter zu, Russland verlegt dazu mehr Kräfte in den Donbass. UN-Generalsekretär Guterres besucht Butscha und fordert Russlands Hilfe bei der Aufklärung möglicher Kriegsverbrechen. Der Bundestag gibt ein klares Votum für die Lieferung schwerer Waffen ab. 28.04.2022
Kriegsverbrechen in ButschaUkraine ermittelt gegen zehn russische SoldatenDie ukrainische Generalstaatsanwaltschaft leitet die ersten Ermittlungsverfahren gegen zehn russischen Soldaten wegen möglicher Kriegsverbrechen in Butscha ein. Sie sollen Zivilisten als Geiseln genommen und gefoltert haben. Auch vor Plünderungen schreckten sie demnach nicht zurück.28.04.2022
Besuch in Butscha und BorodjankaGuterres: Russland soll helfen, Kriegsverbrechen aufzuklärenUN-Generalsekretär Guterres besucht mit Butscha und Borodjanka zwei massiv zerstörte ukrainische Ortschaften. Er fordert Russland dabei auf, bei der Aufklärung möglicher Kriegsverbrechen mitzuarbeiten. Am Nachmittag trifft er den ukrainischen Präsidenten Selenskyj.28.04.2022
Gräueltaten russischer EinheitUSA: Hinweise auf Ermordung kapitulierender UkrainerDie USA erheben bei den Vereinten Nationen schwere Vorwürfe gegen russische Einheiten im Donbass. So würden ukrainische Soldaten erschossen, obwohl sie sich bereits ergeben hätten. Zudem gebe es "glaubwürdige Berichte" und Bilder über Folter und sexuelle Gewalt.28.04.2022
Neue Aufnahmen aus ButschaVideo zeigt russische Soldaten nahe LeichenWiederholt leugnet Russland die Verantwortung für die Gräueltaten in Butscha. Der US-Sender CNN veröffentlicht nun Videos, die das Gegenteil beweisen sollen. Die Aufnahmen würden russische Truppen in der Nähe von Leichen zeigen, die später in den Straßen Butschas gefunden wurden, heißt es.27.04.2022
Obduktion von Butscha-OpfernRussen schossen mit tödlicher Pfeil-MunitionGerichtsmediziner untersuchen die Leichen aus dem Kiewer Vorort Butscha und machen eine grausige Entdeckung: Offenbar feuerte die russische Artillerie mit einer besonders verheerenden Pfeil-Munition, die in menschlichen Körpern vielfache Wunden reißt.25.04.2022Obduktionen zeigen: Russen nutzten in Butscha auch geächtete Pfeil-Munition