Unerwartete Beichte in InterviewRussischer Soldat schildert Zivilisten-MordAls die Russen im April aus dem Dorf Andrijiwka nahe Kiew abziehen, hinterlassen sie nicht nur Hunderte zerstörte Häuser und ein Dutzend Zivilisten-Leichen, sondern auch ein gestohlenes Smartphone mit 25 Fotos. Anhand dieser Bilder identifiziert nun ein Recherche-Team vier mutmaßliche Kriegsverbrecher. In einem Interview gesteht einer davon, etliche Gräueltaten begangen zu haben. 17.08.2022
Aus Sowjet-BeständenRussland soll Schmetterlingsminen einsetzenBritische Geheimdienste berichten vom russischen Einsatz von Antipersonenminen in der Ukraine. Die Waffe ist von vielen Staaten geächtet. Die sogenannten Schmetterlingsminen seien besonders gefährlich, weil sie aus alten Sowjet-Beständen stammen und schwer zu räumen sind, heißt es.08.08.2022
Söldner für die Wagner-TruppePutin-Vertrauter wirbt offenbar um "Mörder und Räuber"Jewgeni Prigoschin weiß, wie es in Gefängnissen zugeht. Nun begibt sich der Putin-Vertraute einem Bericht zufolge persönlich in Straflager, um Söldner anzuwerben: "Meine Leute gehen in afrikanische Länder und lassen innerhalb von zwei Tagen nichts am Leben. Und jetzt machen sie es mit ihren Feinden in der Ukraine genauso".07.08.2022
Vorwürfe gegen ukrainische ArmeeAmnesty-Bericht erzürnt Selenskyj Ein Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International schlägt hohe Wellen. Darin prangert die NGO an, die ukrainische Armee setze Zivilisten unnötigen Risiken aus. Der Präsident des von Russland angegriffenen Landes reagiert mit einer heftigen Replik.05.08.2022
"Verstöße gegen Völkerrecht"Amnesty erhebt Vorwürfe gegen ukrainische ArmeeWeil die ukrainische Armee Militärstützpunkte in Wohngebieten errichtet, kommt Kritik von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Die Ukraine und Beobachter in dem Land reagieren empört auf den Vorwurf, dass dies völkerrechtliche Regelungen verletze. 04.08.2022
Propagandakrieg um MassenmordHat Russland ein Massaker an Gefangenen verübt?Russland und die Ukraine machen einander schwere Vorwürfe: Eine der beiden Seiten hat wissentlich ein Lager mit schlafenden Kriegsgefangenen beschossen, wobei Dutzende getötet und noch mehr verletzt wurden. Inmitten des Informationskrieges sind nur Annäherungen an die Schuldfrage möglich.01.08.2022Von Sebastian Huld
Der Kriegstag im ÜberblickPutin will Marine aufrüsten - Experten: Russland hat 5000 Militär-Fahrzeuge verlorenRussland feiert seine Marine. Bei einer großen Parade weit weg von der Ukraine gibt Staatschef Putin eine neue Marine-Strategie bekannt. Derweil nimmt das Militär erneut Mykolajiw unter schweren Beschuss - und tötet einen Getreideunternehmer.31.07.2022
Dutzende tote KriegsgefangeneRotes Kreuz hat keinen Zugang zu verletzten UkrainernNoch ist vieles im Fall Oleniwka unklar. Fest steht aber: Dutzende Ukrainer sterben bei dem Angriff auf das Gefangenenlager. Kiew und Moskau beschuldigen sich gegenseitig. Und dem Roten Kreuz wird - entgegen internationalem Recht - ein Ersuchen um Zugang zu den überlebenden Gefangenen nicht stattgegeben.31.07.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickSelenskyj will Donbass evakuieren - Asow-Kommandeur droht RusslandDer ukrainische Präsident Selenskyj ruft die Bewohner des Donbass zum Verlassen der Region auf. Angesichts der Tötung ukrainischer Kriegsgefangener erklärt Kiew, dass "auf wundersame Weise" keine Russen verletzt worden seien. Das Rote Kreuz soll nun in dem Fall ermitteln.31.07.2022
Der Kriegstag im ÜberblickMoskau veröffentlicht Toten-Liste - MI6-Chef spottet über russische StreitkräfteDie Aufarbeitung des Angriffs auf ein Lager mit ukrainischen Kriegsgefangenen dauert an. Kiew und Moskau überziehen sich gegenseitig mit Vorwürfen. Erste Zweifel an der russischen Darstellung werden laut. Der Chef des britischen Geheimdienstes MI6 teilt mit, was er von Putins Armee hält.30.07.2022