Debatte über KatastrophenschutzWie gut war Deutschland vorbereitet?Während sich die Wassermassen langsam zurückziehen, wird die Frage nach dem Katastrophenschutz lauter. Lauterbach sieht das Land genauso schlecht vorbereitet wie bei der Pandemie. Die Warnsysteme sollen nun besser werden - nur wie? Grünen-Chefin Baerbock fordert mehr Kompetenzen für den Bund.19.07.2021
Hochwasser in DeutschlandDas Bangen ist noch nicht vorüberViele helfende Hände beseitigen bereits Schlamm und Trümmer. Auch in Bayern und an der Steinbachtalsperre entspannt sich die Hochwasserlage. Doch die Zahl der Todesopfer steigt weiter. 19.07.2021
Unwetter im Westen, Süden, OstenPolizei erreicht mehr als 700 Vermisste in NRWGute Nachrichten aus dem Katastrophengebiet in Nordrhein-Westfalen: Hunderte Vermisstenmeldungen, die bei der Polizei eingegangen waren, konnten geklärt werden. Die Anzahl der Hochwasser-Toten liegt mittlerweile bei fast 160.18.07.2021
Merkel verspricht schnelle Hilfe"Deutsche Sprache kennt kaum Worte für diese Verwüstung"Kanzlerin Merkel reist ins Katastrophengebiet an der Ahr und macht sich selbst ein Bild von der Zerstörung. "Surreal" und "gespenstisch" sei das Ausmaß der Flutfolgen. Bereits in den kommenden Tagen sollen Hilfsgelder vom Bund beschlossen werden.18.07.2021
DRK liefert 7000-Liter-TanksTrinkwasser in Hochwassergebieten wird knappIn den überschwemmten Regionen fehlt es mancherorts ausgerechnet an Wasser - zum Trinken. Das Rote Kreuz liefert Tanks in den besonders betroffenen Kreis Ahrweiler. Auch in NRW sind Anwohner zum Abzapfen oder Abkochen aufgerufen.18.07.2021
Rückzug der WassermassenDas Ausmaß der Zerstörung wird langsam sichtbarTeile von Erftstadt und des Kreises Ahrweiler sind nach den Fluten nur noch Trümmerfelder aus Schlamm, Schmutz und Autowracks. Die Menschen in den betroffenen Regionen fangen an aufzuräumen. "Leider müssen noch deutlich mehr Tote befürchtet werden", sagt ein Feuerwehrmann.17.07.2021
Hochwasserkatastrophe im WestenZahl der Todesopfer in Ahrweiler steigt auf 98Noch immer werden in den Hochwassergebieten zahlreiche Menschen vermisst, die Rettungsarbeiten laufen auf Hochtouren. Im Großraum Ahrweiler steigt die Zahl der Todesopfer auf 98, bundesweit sind inzwischen mehr als 140 Tote zu beklagen. Die Polizei befürchtet, dass noch weitere hinzukommen.17.07.2021
Lkw, Boote und PanzerFast 900 Soldaten helfen im HochwasserAm 14. Juli gingen die ersten Anträge auf Amtshilfe beim Kommando "Territoriale Aufgaben" der Bundeswehr ein. Inzwischen sind fast 900 Soldaten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Einsatz.17.07.2021
Mit Steinmeier in ErftstadtLaschet verspricht "sehr unbürokratisch Geld"Bundespräsident Steinmeier und CDU-Kanzlerkandidat Laschet besuchen das Hochwassergebiet im Westen. Beide sind sichtlich getroffen von den Auswirkungen durch die Gewalt des Wassers. Sie versprechen Hilfen.17.07.2021
Opferzahl weiter unklarMerkel kommt ins KatastrophengebietMindestens 106 Menschen verlieren in den verheerenden Fluten im Westen Deutschlands ihr Leben, viele werden noch vermisst. Bundespräsident Steinmeier will sich vor Ort ein Bild von der Katastrophe machen. Auch die Kanzlerin hat sich angekündigt. Derweil gehen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz die Aufräumarbeiten weiter.17.07.2021