3000 Soldaten in Saudi-ArabienUSA stationieren zusätzliche TruppenSowohl die USA als auch der Iran machen wiederholt deutlich: Sie wollen nach den Drohnenangriffen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien keinen Krieg. Das Pentagon verlegt trotzdem weitere Soldaten in das Königreich. Derweil dementiert der Iran weiterhin jede Verantwortung für die Attacke.11.10.2019
Ungarn ist bester Kunde 2019Rüstungsexporte klettern auf RekordniveauBerlins Ausfuhrgenehmigungen für Rüstungsgüter steigen wieder sprunghaft an. Zu den besten Kunden gehören Länder, die einen international geächteten Krieg führen - und das mit der Bundesregierung bei vielen Themen über Kreuz liegende Ungarn.07.10.2019
Heikle LieferungRegierung erlaubt Rüstungsexport an EmirateErst vor kurzem verlängert die Bundesregierung das Embargo gegen Rüstungslieferungen nach Saudi-Arabien - auch die Drohnenangriffe auf Ölplattformen dort ändern das nicht. Bei Rüstungsexporten in ein anderes umstrittenes arabisches Land lockert sie nun jedoch ihre Einstellung.04.10.2019
Reaktion auf Drohnen-AngriffUSA verstärken Truppen in Saudi-ArabienDie USA machen ihre Ankündigung wahr: Nach den Angriffen auf wichtige Ölanlagen in Saudi-Arabien stationieren sie 200 Soldaten und ein Raketenabwehrsystem in dem Land. Damit soll die "militärische und zivile Infrastruktur" geschützt werden. Bei Bedarf schicken sie noch mehr.26.09.2019
Kabinett verlängert StoppWeiter keine Rüstungsexporte für RiadNach dem Mord am saudi-arabischen Journalisten Kashoggi stoppt Deutschland Waffenverkäufe nach Saudi-Arabien. Nun wird das Embargo um ein halbes Jahr verlängert.18.09.2019
GroKo lieferte weiter an SaudisEinen echten Rüstungsexportstopp gab es nieZwischen den Koalitionspartnern von Union und SPD droht erneut ein Streit um Waffenexporte nach Saudi-Arabien. Dabei ist die GroKo bei diesem Thema ohnehin bereits krachend gescheitert.17.09.2019Von Benjamin Konietzny
"n-tv Frühstart"Grüne: Deutschland muss am Golf vermittelnDeutschland dürfe seinen Sitz im UN-Sicherheitsrat nicht weiter als "Prestigeobjekt" betrachten, sondern müsse in der Krise zwischen dem Iran und Saudi-Arabien handeln, fordert Grünen-Politiker Omid Nouripour. Er hat zwei konkrete Vorschläge.17.09.2019Von Benjamin Konietzny
Europa außenpolitisch schwachBaerbock vermisst deutsche Führung in EUEuropa vertritt seine Werte in der Welt nicht selbstbewusst genug. Grünen-Chefin Baerbock sieht die Schuld dafür auch in Berlin. Würde Deutschland mehr Verantwortung übernehmen, wäre Europa stärker, meint sie. Das betreffe auch eine gemeinsame Rüstungspolitik.09.08.2019
Wieder was gelerntDiese Länder bekommen deutsche WaffenDeutschland ist der viertgrößte Waffenlieferant der Welt. Die Branche hat letztes Jahr knapp fünf Milliarden Euro eingenommen, steht aber gleichzeitig regelmäßig im Kreuzfeuer der Kritik. Waffen bringen Krieg, heißt es. Aber ein Experte sagt: Waffen können auch Frieden schaffen.26.07.2019
Deutsche Rüstung trotz EU-ZwistTürkei bleibt wichtigster WaffenempfängerDie meisten Kriegswaffen, die aus Deutschland exportiert werden, gehen in die Türkei. Für etwa 180 Millionen Euro haben die Nato-Partner Geschäfte gemacht. Kritik gibt es dafür von einigen, denn eigentlich befindet sich die EU im Streit mit der Türkei. Strafmaßnahmen sind eingeleitet. 16.07.2019