Experte zu Leopard-Lieferungen"Interessen der Panzerhersteller spielen durchaus eine Rolle"Die deutsche Position in der Debatte um die begehrten Leopard-Panzer löst Spekulationen über die Motive dahinter aus. Dabei spielen auch die Interessen der Rüstungsindustrie eine Rolle, sagt Konfliktforscher Max Mutschler und erklärt, warum Leopard-Lieferungen an die Ukraine nicht unbedingt im Interesse der Hersteller des Panzers sind. 24.01.2023
Klare Worte der Bundesregierung"Leopard"-Weitergabe ohne Zustimmung "rechtswidrig"Polen und Finnland könnten der Ukraine "Leopard"-Panzer aus deutscher Produktion überlassen, doch die Bundesregierung müsste dem erst zustimmen. Aus dem Kanzleramt heißt es, bisher liege kein solcher Antrag vor - einen Alleingang würde man aber als "rechtswidrig" einstufen. 13.01.2023
Kampfpanzer für die Ukraine?Warschaus "Leopard"-Vorstoß lässt Berlins Argumente ins Leere laufenKeine Alleingänge, nur in Abstimmung: Das ist die Linie der Bundesregierung bei Waffenlieferungen an die Ukraine. Dass nun Polens Staatsoberhaupt in die Diskussion um "Leopard 2"-Lieferungen eingreift, ist bemerkenswert. Aber Duda weiß, dass der Zeitpunkt günstig ist. Denn Berlins Argumente ziehen kaum noch.11.01.2023Von Markus Lippold
Deutsche Panzer für den Krieg?Wie Deutschland der Ukraine helfen könnteDie Ukrainer fordern unter russischem Beschuss mehr schwere Waffen zur Verteidigung. Die Europäer, allen voran Deutschland, zögern. Frankreich prescht mit der Lieferung eines Radpanzers vor, die USA denken über Schützenpanzer nach. Was könnte Deutschland beitragen?05.01.2023Von Martin Morcinek
Ein Viertel geht in die UkraineDeutsche Rüstungsexporte erreichen fast RekordwertEigentlich hatte die Ampel-Regierung sich vorgenommen, die Rüstungsexporte zurückzufahren. Doch der russische Überfall auf die Ukraine durchkreuzt die Pläne. Die Scholz-Regierung erreicht bei der Ausfuhr von Waffen und Ausrüstung fast den Rekordwert, der Großteil davon geht in die Ukraine.27.12.2022
US-Konzerne an der SpitzeGlobale Waffenverkäufe ziehen weiter anTrotz gestörter Lieferketten machen Rüstungskonzerne weiterhin glänzende Geschäfte. An der Spitze stehen weiterhin US-Unternehmen. Aber die Konkurrenz in China schläft nicht. 05.12.2022
Was bei Angriff auf die NATO?Strack-Zimmermann will neutrale Schweiz ausbootenEine Rüstungsfirma in der Schweiz stellt Spezialmunition für deutsche Gepard-Panzer her, die der Ukraine überlassen wurden. Doch die Schweizer Regierung weigert sich, die Munitionslieferung freizugeben. Die Vorsitzende des deutschen Verteidigungsausschusses fordert Konsequenzen.06.11.2022
Deals mit Riad und den Emiraten?Für Energie lockert Deutschland seine WaffenpolitikDer Flüssiggas-Deal mit den Vereinigten Arabischen Emiraten steht. Für Kanzler Scholz ein weiterer Schritt, die deutsche Energieversorgung der kommenden Jahre sicherzustellen. Der Preis sind womöglich umstrittene Waffenlieferungen.20.10.2022Von Andrea Sellmann und Mary Abdelaziz-Ditzow
Baerbock schilt Saudi-ArabienGrüne wenden auch bei Rüstungsexporten Streit abAm Freitag weichen die Grünen den Atomausstieg zum Jahreswechsel auf, an diesem Samstag finden sie sich mit dem Export von Rüstungsgütern an Saudi-Arabien ab: Ein Kompromissvorschlag dürfte breite Zustimmung bekommen - und Waffen für Riad in Zukunft erschweren. Außenministerin Baerbock geht Saudi-Arabien hart an.15.10.2022Von Sebastian Huld, Bonn
Kurz nach Scholz-ReiseBerlin genehmigt Rüstungsexporte nach Saudi-ArabienErstmals seit Amtsantritt erlaubt die Ampel-Koalition die Lieferung von deutschen Rüstungsgütern nach Saudi-Arabien. Dieser Schritt hatte sich bereits bei einer Stippvisite des Bundeskanzlers in Dschidda abgezeichnet. Dort hatte Scholz von "gut abgewogenen Entscheidungen" gesprochen.29.09.2022