Gedenken an Ende der Sklaverei"Juneteenth"-Protestler stürzen StatueAm 19. Juni gedenken die USA der Abschaffung der Sklaverei vor mehr als 150 Jahren. In diesem Jahr bekommt der Tag durch George Floyds Tod und die "Black Lives Matter"-Bewegung eine neue Dynamik. Vielerorts wird demonstriert, in Washington stürzen Menschen das Ebenbild eines Konföderierten-Generals.20.06.2020
"Von der Sklaverei profitiert"Britische Firmen sagen Entschädigung zuStatuen werden geschleift und Firmenlogos überarbeitet: Das Erbe der Sklavenhaltergesellschaft kommt derzeit auf den Prüfstand. Zwei britische Unternehmen - eine Pub-Kette und ein Versicherer -, die in einer Datenbank zum Thema auftauchen, kündigen Entschädigungen für Minderheiten an. 18.06.2020
Keine Konföderierten-Fahnen mehrNascar-Rennserie verbietet Sklaverei-Flagge Besser spät als nie: Die Konföderierten-Flagge gehört bei vielen Nascar-Fans zum Standard-Repertoire, die Rennserie duldet dies jahrelang. Nun werden die Fahnen, die wie kaum ein Symbol in den USA für Sklaverei und Rassismus stehen, bei Nascar-Veranstaltungen verboten - weil ein Fahrer protestiert.11.06.2020
"Schmerzhafteste Stereotypen"Streamingdienst sperrt "Vom Winde verweht""Vom Winde verweht" gilt zwar als Filmklassiker - die rassistische Darstellung von Schwarzen ruft aber immer wieder Kritiker auf den Plan. Der Streamingdienst HBO Max reagiert nun auf die Vorwürfe. Gezeigt wird der Film von 1939 in ferner Zukunft nur noch mit einer "Diskussion über den historischen Kontext".10.06.2020
"Jeder macht sein eigenes Ding"Freundschaft von Legend und West ist passéSie produzierten zusammen Musik, sangen sich gegenseitig Ständchen und gingen gemeinsam mit ihren Ehefrauen aus. Doch mittlerweile ist die Freundschaft zwischen Rapper Kanye West und Sänger John Legend abgeflaut. Einer der vielen Gründe scheint auch der amtierende US-Präsident zu sein.01.06.2020
"Keiner glaubt, dass das stimmt"Sektenführer hielt wohl 50 Frauen wie SklavenEin Rabbiner soll in Israel mehr als 50 Frauen wie Sklaven gehalten haben. Die Polizei geht von einer streng religiösen Sekte aus, die mitten in Jerusalem agierte. Der Mann bezeichnet die Vorwürfe als unglaubwürdig.13.01.2020
Von Vietnam nach GroßbritannienDas grausame Geschäft der MenschenhändlerSie starten mit der Hoffnung auf ein besseres Leben. Die Reise scheint gut organisiert und sicher. Doch der Fall der Toten von Grays zeigt, dass der weltweite Menschenhandel ein skrupelloses Geschäft ist.28.10.2019Von Solveig Bach
Rassismusvorwürfe in TexasUS-Polizei führt Schwarzen am Strick abDie Bilder sind verstörend: In Texas wird ein schwarzer Verdächtiger von der Polizei am Strick abgeführt. Schnell werden Rassismusvorwürfe laut - die Beamten hätten jedoch "keine böse Absicht gehabt", rechtfertigt sich der Polizeichef.06.08.2019
Mädchen verdursten lassen?Angeklagte IS-Frau hüllt sich in SchweigenZusammen mit ihrem Ehemann soll eine Deutsche eine Fünfjährige und deren Mutter im Irak versklavt haben. Das kleine Mädchen stirbt qualvoll. Das mutmaßliche IS-Mitglied steht nun vor einem Gericht in München. Zu den Vorwürfen äußert sie sich nicht.29.04.2019
Fünfjährige verdursten lassen?Deutsche IS-Rückkehrerin steht vor GerichtSie soll sich im Irak dem IS angeschlossen haben und am qualvollen Tod eines Mädchens beteiligt gewesen sein. Dafür muss sich Jennifer W. nun vor einem Gericht in München verantworten. Der Prozess beleuchtet auch den Völkermord an den Jesiden.09.04.2019